Johannes-Corputius-Platz 1 | 47051 Duisburg | Tel. 0203  283 2640

Veranstaltungen – vorbei

 

 Mathematiker u. Physiker Ernst-Peter FISCHERcid_1481271006047_3460959_371582496913f5849fa711061b19642b97b8ac3bspica_telekom So 18. Dezember, 11.15 Uhr

Mercator-Matinée

DIE VERZAUBERUNG DER WELT

Eine andere Geschichte der Naturwissenschaften
Professor Dr. Ernst Peter Fischer, Heidelberg

Bei der letzten Mercator Matinée in diesem Jahr plädiert der Bestseller-Autor, Physiker und Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer für eine andere Geschichte der Naturwissenschaften und eine Rückbesinnung auf den Geist der Romantik. Ernst Peter Fischers These lautet, dass die Naturwissenschaften das Geheimnis der Welt und ihrer Erscheinungen nicht aufheben, sondern vertiefen. Jede Antwort auf eine Frage bringt eine neue Frage mit sich. Er rückt Physik und Biologie bewusst in die Nähe von Philosophie und Literatur. Forscher sind für ihn keine bloßen Faktensammler, sondern im besten Fall Erzähler, die die Welt „durch ihre Deutungen verzaubern“. (Frank Kaspar, Deutschlandradio Kultur)

Zu dem Thema wird Pfarrer Winterberg im Vorfeld um 10.00 Uhr einen thematischen Gottesdienst in der Salvatorkirche halten. Da die Matinéen um 11.15 Uhr beginnen, ist es problemlos möglich, diese nach dem Gottesdienst rechtzeitig zu erreichen.

Eintritt zu den Matinéen: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

→ mehr Informationen

Weihnachten-klein So 11. Dezember, 15 Uhr

Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)

WEIHNACHTSERZÄHLUNGEN

Klangcollage aus Märchen, Musik, Geschichten und Gesang
Jessica Burri, Gesang & Dulcimer

Am Sonntag, den 11. Dezember, um 15.00 Uhr findet im Kultur- und Stadthistorischen Museum das Erzählcafé WEIHNACHTSERZÄHLUNGEN mit Jessica Burri (Sopran und Dulcimer) statt. Präsentiert werden Märchen und Legenden aus verschiedenen europäischen Ländern, Weihnachtslieder und Eigen-Kompositionen von Jessica Burri.

Jessica Burri entführt ihre Zuhörer in die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit mit  Erzählungen, die den Zauber von Weihnachten vermitteln. Sie erfahren etwas zur Bedeutung der zwölf Heiligen Nächte. In weltlichen und geistlichen Erzählungen begegnen Ihnen die Heilige Familie, Engel und die Heilige Barbara und noch vieles mehr.

Im Laufe ihrer langjährigen Arbeit als Opern- und Konzertsängerin spezialisierte sich Jessica Burri auf selbst komponierte und arrangierte Lieder auf dem Dulcimer, einem altenglischen Saiteninstrument. Ihr Repertoire reicht dabei von Stücken des Mittelalters bis hin zu denen des 20. Jahrhunderts.

 dr-albrecht-sauer So 20. November, 11.15 Uhr

Mercator-Matinée

SCHIFFE

Konstitutives Element der gesellschaftlichen Entwicklung Europas in der Frühen Neuzeit
Dr. Albrecht Sauer, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven

Passend zum Jubiläum des Duisburger Hafens beschäftigen sich die Mercator Matinéen im November mit der Geschichte des Schiffbaus seit Beginn der Neuzeit.
Insbesondere das Zeitalter Mercators ist essentiell durch die Schifffahrt geprägt: Die Erschließung der überseeischen Länder und Kontinente, sei es als Eroberung und Kolonialisierung oder als vielfältigster Handelsraum, und die zumeist damit einhergehende Erweiterung des geographisch-kulturellen Wissens sind ohne einen verlässlichen Seeverkehr nicht denkbar.

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Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Vortrag mit der frühneuzeitlichen Geschichte des Schiffbaus in Europa und wirft Streiflichter auf die entscheidenden Meilensteine. Er wendet sich dabei nicht an ein Fachpublikum, sondern an die breite Öffentlichkeit wendet.

Mit Unterstützung des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg

 011-logo-vorlesetag Fr 18. November, 10 bis 12 Uhr

Bundesweiter Vorlesetag für Grundschulkinder

WIE ES FRÜHER EINMAL WAR …

Biografische Geschichten vom Leben um 1950
Kornelia Kerth-Jahn

ab 14 Uhr

GESCHICHTE(N) FÜR ERWACHSENE

„WIE ES FRÜHER EINMAL WAR…“ heißt es im Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) am Freitag, 18. November 2016. Um 14 Uhr beginnt der Vorlese-Nachmittag für Erwachsene. Zwei Autorinnen und ein Autor werden ihre Gedichte, biografischen Geschichten und Prosatexte vortragen! Heide Nöchel (noé) lebt seit einigen Jahren in Duisburg und ist Gründungsmitglied der „Künstlergruppe 14 Zoll“, die schon einige Veröffentlichungen herausgegeben hat. Wegen ihrer Art zu schreiben, wird sie auch als „Erzählerin“ bezeichnet. Den Blick auf das Kleine zu lenken, auf das scheinbar Unscheinbare sowie auf das Größte, auf die Liebe, ist ihr ein Anliegen.

Die Duisburgerin Ursula Vidakovic liest Geschichten und Märchen mit biografischem Hintergrund. Mal sind ihre Texte melancholisch traurig, mal unterhaltsam – eine Bandbreite eben, wie das Leben sie auch hat! Der Autor Hermann Strasser, emeritierter Professor für Soziologie der Universität Duisburg-Essen hat seine Zeit in den letzten Jahren u.a. dem Schreiben biografischer Kurzgeschichten und der Veröffentlichung seiner Autobiografie – „Die Erschaffung meiner Welt: Von der Sitzküche auf den Lehrstuhl“ – gewidmet.

Wir haben einen abwechslungsreichen Vorlesenachmittag gestaltet mit Geschichten aus der Kindheit, von Menschen aus der Region, Charakterbeschreibungen, Begegnungen, Situationen und Gedanken. Die erste Lesung beginnt um 14 Uhr, erneuter Einlass ist während einer kleinen Pause vor 15.30 Uhr. Die Veranstaltung endet gegen 16.45 Uhr.

Eintritt: 4,50 Euro / erm. 2 Euro
Anmeldung nicht notwendig, Eintritt 4,50 € / erm. 2 €.

Kultur und Stadthistorisches Museum Johannes Corputius und Gerhard Mercator

Duisburg vor 450 Jahren

Führungen für Jung und Alt in den Ferien

An jedem Mittwoch von 15 bis 17 Uhr lädt das Stadtmuseum während der Sommerferien zu Führungen an Orte in der Duisburger Innenstadt an.

Vor genau 450 Jahren ist die älteste und schönste Stadtansicht von Duisburg, der „Corputius-Plan“, 450 Jahre alt geworden, deshalb bieten die Rundgänge historische Einblicke in die Zeit des 16. Jahrhunderts und viele Geschichten von Menschen, die damals hier lebten. Bei den Terminen wird „Mercator“ zu anderen Orten in der Stadt gehen, sein Schüler „Corputius“ erklärt, wie er vor 450 Jahren den Duisburg-Plan vermessen konnte und woher das Schwanentor seinen Namen hat. Es gibt Geschichten rund um den Burgplatz und es geht zu den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer.

>> Sommerprogramm-Flyer für Familien

Treffpunkt Museumsfoyer, Anmeldung nicht notwendig. Eintritt für Erwachsene 4,50 €, Kinder 2 €, Familienkarten.

Dionysos und sein Gefolge, Trinkschale, 6. Jh. v. Chr.; Bildnachweis: KSM/Sammlung Köhler-Osbahr So 2. Oktober, 14 Uhr

FREUE DICH UND TRINKE WOHL

Führung durch die Sonderausstellung zum antiken Symposion
Dr. Andrea Gropp

→ mehr Informationen

erzaehlcafe So 2. Oktober, 15 Uhr

Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) – SOLANG WIR ERINNERN …

Gespräche und Gedenken mit Zeit- und Zweitzeugen des Widerstandes. Ergebnisse eines Projektkurses „Rheinhausen im Nationalsozialismus
Die Reihe ERZÄHLCAFÉ Lebendige Geschichte(n) startet im Kultur- und Stadthistorische Museum mit der Veranstaltung, Titel „Solang wir erinnern …“  am Sonntag, 2. Oktober 2016, um 15 Uhr in die Herbstsaison.

Auf der kleinen Bühne des Mercatorcafés werden Menschen aus der Region zu Wort kommen, die als Zweit- und Zeitzeugen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in unserer Region aktiv sind:

Frau Ingrid Rehwinkel, Enkelin von Dietrich Kleuken, einem der Widerstandskämpfer des Bergheimer Widerstandskreises um Alfred-Hitz, Herr Bernhard Schmidt der die NS- Dokumentationsstelle in Moers betreut und das Projekt „Verlegung der Stolpersteine“ am Niederrhein leitet und Frau Annegret Keller-Stegmann, die in ihrer Funktion als Musik- und Geschichtslehrerin in der Lise-Meitner Gesamtschule u.a. die Einweihung des Alfred-Hitz Platzes in Duisburg-Rheinhausen mit einem Projektkurs der Lise-Meitner Gesamtschule mit gestaltet hat.

Mitglieder des Jungen Ensembles Ruhr werden zum Auftakt ein neu komponiertes Musikstück zum Thema beitragen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können sich im Gespräch mit Fragen und Anregungen einbringen.

Eintritt: 4,40 Euro; erm. 2 Euro.

>> Flyer zum downloaden

Hermes trägt den Dionysosknaben, Leihgabe des Archäologischen Museums der WWU Münster, Kopie nach einem Original aus dem 4. Jh.; Bildnachweis: KSM/Archäologisches Museum der WWU Münster

Dionysos und sein Gefolge, Trinkschale, 6. Jh. v. Chr.; Bildnachweis: KSM/Sammlung Köhler-Osbahr

So 26. Juni, 15 Uhr
Freue Dich und trinke wohl!

DIONYSOS UND ANDERE GÖTTER

Symposionsgespräch bei einem Glas Wein
Prof. Dr. Frank Bernstein, Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Immer Theater mit Dionysos“

Am kommenden Sonntag, den 26. Juni beginnt um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum ein Gespräch über besondere Aspekte des Trinkgelages in der griechischen Antike.

Prof. Dr. Frank Bernstein von der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt/Main wird sich im Rahmen der Ausstellung Freue Dich und trinke wohl! den Fragen der beiden Kuratorinnen Dr. Yvonne Gönster und Dr. Andrea Gropp stellen. Dabei geht es dieses Mal um die griechische Götterwelt sowie die antike Fest- und Feierkultur.

Zur Sprache kommen werden die antike Vorstellung von den Göttern, die Kulthandlungen in Haus und Tempel sowie die Frage danach, ob die Glaubensvorstellungen der Antike überhaupt mit unserem Verständnis von Religion zu verstehen sind. Außerdem wird es um die Feste gehen, die im Laufe des Jahres gefeiert wurden, insbesondere um die mehrtägigen Feiern für den Weingott Dionysos: Ihm zu Ehren wurden zahlreiche Tragödien und Komödien aufgeführt – daraus entwickelte sich unser heutiges Theater!

Prof. Dr. Frank Bernstein ist gebürtiger Duisburger und hat den Lehrstuhl für Alte Geschichte in Frankfurt inne.

Ein Glas Wein ist inklusive; Kurzrundgang durch die Ausstellung im Anschluss. Anmeldung nicht notwendig. Eintritt: 4,50 €, Ermäßigungen und Familienkarten. Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen.

→ mehr Informationen

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Sa 25. Juni, 18 bis 2 Uhr

EXTRASCHICHT – Nacht der Industriekultur
RUND UM DEN GLOBUS – BEGEGNUNGEN IM MUSEUM

Führungen, Musik, Poesie und Aktionen
Leitung Kornelia Kerth-Jahn

Am Samstag, 25. Juni 2016 von 18.00-2.00 Uhr wird das Kultur- und Stadthistorische Museum seine Türen öffnen und an diesem Abend wieder seine besonderen Schätze in der Mercatorschatzkammer präsentieren. Zwei Sonderausstellungen laden ebenfalls an diesem Tag ins Museum ein:

Höhepunkte des Abends werden die musikalischen Darbietungen des Jungen Ensembles Ruhr mit Freunden aus aller Welt (19.45 Uhr) und des Gospelchors der World Africa Initiative (ca. 21.00 Uhr) sein.

In der „Nacht der Poesie“ (22.30-24.00 Uhr), werden junge Menschen aus aller Welt zusammen mit Geflüchteten Musik, Poesie und Tanz auf die Bühne bringen. Gedichte des syrischen Dichters Mahmoud Darwish, von Nazim Hikmet und des Autors aus Bangladesch, Kazi Nazrul Islam, sein. Sie werden Lieder aus Afrika (Kongo) in englischer und französischer Sprache  hören („Vois sur ton chemin“), chilenische Lieder, deutschen Rap („Du könntest einer von denen sein“), türkische Lieder und eine junge Bauchtänzerin syrischer Herkunft wird sie verzaubern.
Die World Africa Initiative Duisburg hat eine Geschichte über eine „Lebensweisheit“ mit Schauspiel, Musik und Tanz inszeniert!
Und – zwei bekannte Duisburger Autoren sind auch zu Gast: Alt-Oberbürgermeister Josef Krings und Werner Muth aus dem Duisburger Norden.

Lassen Sie sich in eine sinnliche, poetische Nacht entführen – auch für Gaumenschmaus ist gesorgt: Granatapfelsaft, türkischer Tee, Datteln, Feigen werden gereicht!

Das Mercatorcafé ist geöffnet – bei schönem Wetter draußen!

>> Programmflyer – Rund um den Globus

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So 22. Mai, 15 Uhr
Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)

PHANTASIEN EINES MODERNEN TAUGENICHTS AUS DEM DUISBURGER NORDEN

Eine literarisch-musikalische Entdeckungsreise in Bildern, Gedichten und Liedern

Musikalisch begleitet von Max Florian Kühlem beginnt eine literarisch-musikalische Entdeckungsreise in Bildern, mit eigenen Gedichten und Liedern. Die Besucher lernen die Phantasien eines modernen Taugenichts kennen, erleben den Flirt zwischen Blättern und Blüten und die Erotik in Bäumen und Sträuchern mit.

Werner Muth – Text und Stimme
Max Florian Kühlem – Gitarre und Gesang

 BirdyMadisonTime So 8. Mai, 14 Uhr
Marina-Markt – Gesichter unserer Stadt

R. L. MADISON PERCUSSION TRIO

Kraftvolle Rhythmen und die unermüdliche Spielfreude der Trommler sorgen für Spaß, Energie und Bewegung.
Birdy Steppuhn, Nii Annan Odametey, R. L. Madison, Richard Donkor als Gasttrommler

Am Sonntag, 8. Mai 2016 spielt R.L.MADISON in der Reihe GESICHTER UNSERER STADT um 14.00 und 15.00 Uhr jeweils eine halbe Stunde vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum.

Die SoulJazz-Band R.L.MADISON ist aus der Duisburger Musikszene nicht mehr wegzudenken. Seit über sechsundzwanzig Jahren zelebriert das Ensemble Jazz, Soul, Blues, Funk, Bossa Nova … und immer wieder auch westafrikanische Grooves.

Seit 2015 ist Bandleader Birdy Steppuhn wie von vielen Fans AnnanNeugewünscht zusätzlich zur großen Band nun auch mit kleinen reinen Trommelensembles unterwegs. Mit dabei sind grundsätzlich Birdy Steppuhn und Master Drummer Nii Annan Odametey von Boba Afrika, seit 1995 unverzichtbares Mitglied der Band. Kraftvolle Rhythmen und die unermüdliche Spielfreude der Trommler werden für Spaß, Energie und Bewegung sorgen.

Das Mercatorcafé ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Musikveranstaltung und der Besuch der Ausstellung DUISBURGER STADTGESCHICHTE ist kostenfrei.

So 24. April, 15 Uhr

Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)
BÄUME DER HEIMAT

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Am Sonntag, den 24. April wird die Künstlerin Mila Langbehn eine stimmungsvolle Lichtbilder-Präsentation „Bäume der Heimat“ zeigen.

Begleitend zu Baumfotografien aus aller Welt erzählen zwölf Menschen verschiedener Herkunft von Bäumen aus ihrer Heimat – Erinnerungen an die Kindheit werden wach. Mila Langbehn wird auch über ihre starke Verbindung zu Bäumen sprechen und über ihre Baumprojekte berichten!

Eintritt 4,50 Euro/erm. 2 Euro

rutsch2Blei zu Gold Fr 22. April und Sa 23. April, 19.30 Uhr

BLEI ZU GOLD

Ein alchemistisches Musik-Tanzprojekt zur Stadt-Geschichte
Produktion und Inszenierung Bettina Rutsch

Musik, Tanz, Gedichte der Barockzeit und des 20. Jahrhunderts, Lichtkunst und Kostümdesign verbinden sich in dem Projekt „Blei zu Gold“, das am 22. April 2016 um 19.30 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen Premiere feiert. Eine zweite Vorstellung folgt am 23. April, ebenfalls um 19.30 Uhr. Es geht um Alchemie, Verwandlung und die Magie der Kunst, Totes zum Leben zu erwecken. In ihrer neuen Inszenierung arbeitet die Tänzerin und Literaturperformerin Bettina Rutsch mit dem Komponisten und Pianisten Hans-Joachim Heßler, der Blockflötistin und Barockoboistin Petra Naethbohm und dem Schlagzeuger Oliver Birk zusammen: Alte Musik trifft Neue Musik, Jazz und Improvisation. Für alchemistische Überraschungseffekte sorgen transformierbare Kostüme der Duisburger Modedesignerin Anna Termöhlen, geheimnisvolle Lichtobjekte des Künstlers Martin Schmitz sowie die atmosphärische Bühnengestaltung des Lichtdesigners Dominyk Salenga.

Karten zu 15 €, ermäßigt 12 € gibt es an der Abendkasse im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg; Reservierung unter 0203/2832640 oder ksm@stadt-duisburg.de; weitere Informationen unter www.bettinarutsch.de

davinci So 3. April, 11.15 Uhr

Mercator-Matinée
DIE ERFINDUNGEN DES LEONARDO DA VINCI

Technik und Naturwissenschaften sind in diesem Jahr Schwerpunktthemen der Veranstaltungsreihe.
Maximilian Letze, Institut für Kulturaustausch Tübingen, stellt die Erfindungen des Universalgenies Leonardo da Vinci vor.

Leonardo da Vinci. Erfinder und Wissenschaftler.

Leonardo da Vinci prägte wie kaum ein anderer die zweite Hälfte des zweiten Jahrtausends. Während Werke seines künstlerischen Schaffens, wie die „Mona Lisa“ oder das „Abendmahl“, weltweit bekannt sind, wird der Vortrag eine weitaus weniger beachtete Seite des Universalgenies da Vinci präsentieren: Leonardo als Erfinder und Wissenschaftler. Sein Erfindungsgeist wird zum bestimmenden Thema und beleuchtet wird wie sehr seine künstlerische Begabung verknüpft war mit einem schier unstillbaren Fortschrittsdrang und mit der Faszination für die Möglichkeiten der „modernen“ Technik.

mehr Informationen

Sonntag, 13. März 2016, 15 Uhr

Das Programm ERZÄHLCAFÉ Lebendige Geschichte(n) startet am anlässlich des Internationalen Frauentages mit der Gruppe „Duisburger Wortwechsel“ mit dem Titel STARKE FRAUEN UND IHRE SCHWÄCHEN.

Svenja Berger, Renate Pisping und Birgit Stieler haben etwas zu sagen. Sie sind Duisburgerinnen mit viel kreativem Potential, die die Lust am biografischen Schreiben entdeckt haben! Das Gesangduo „Über kurz oder lang“ wird die Lesung musikalisch begleiten.

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Noé

Freitag, 20. November 2015, ab 14 Uhr

„Wunschlos – glücklich?“

Bundesweiter Vorlesetag im Stadtmuseum

Unter dem Motto „Wunschlos – glücklich?“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum in der beliebten Reihe „Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)“ wieder zum Vorlese-Nachmittag ein.

Zwei Autorinnen und ein Autor werden an diesem Nachmittag ihre Gedichte, biografischen Geschichten und Prosatexte vortragen!

Noé lebt seit einigen Jahren in Duisburg und ist Gründungsmitglied der „Künstlergruppe 14 Zoll“, die schon einige Veröffentlichungen herausgegeben hat. Wegen ihrer Art zu schreiben, wird sie auch als „Erzählerin“ bezeichnet. Den Blick auf das Kleine zu lenken, auf das scheinbar Unscheinbare, und auf das Größte, die Liebe, ist ihr ein Anliegen.

Die Duisburgerin Ursula Vidakovic, bis vor Kurzem Mitglied des „Duisburger Wortwechsels“, liest Geschichten und Märchen mit biografischem Hintergrund. Mal sind ihre Texte melancholisch traurig, mal unterhaltsam – in einer Bandbreite eben wie das Leben selbst!

Der Autor Ralf Koss, gebürtiger Duisburger, ist vielen auch als Blogger des Zebrastreifen-Blogs des MSV bekannt. Dass er auch höchst lokalpatriotische Geschichten, etwa von der ‚Bassaastraße in Meiderich‘ und dem ‚Balljungen beim MSV‘, schreibt und seine Gedichte auch mal zum schallenden Lachen verführen, ist vielen nicht gegenwärtig.

Wir haben einen abwechslungsreichen Vorlesenachmittag gestaltet mit Geschichten und Gedichten über Menschen aus der Region, Charakterbeschreibungen, Situationen, Gedanken zum Glück und der aktuellen Flüchtlingssituation.

Einlass ist am Anfang um 14 Uhr und in der Pause um 15.15 Uhr! Während der Lesungen (14.00 bis 15.15 Uhr und 15.30 bis 16.45 Uhr) ist ein Zugang nicht möglich.

Eintritt: 4,50 Euro/erm. 2 Euro

 
Michael Rubinstein.
Foto: Heike Kaminski
Mittwoch, 18. November 2015, 19 Uhr

Zwischen Aufbruch und Normalität –
jüdisches Leben in Duisburg heute

Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am kommenden Mittwoch zu einem Vortrag von Michael Rubinstein in das Kultur- und Stadthistorische Museum ein. Seit April des Jahres läuft hier die Sonderausstellung „Noch viele Jahre lang habe ich nachts von Duisburg geträumt – Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945“.

Ausgehend vom den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Referent die Entwicklung der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und ihren Wandel seit Beginn der Neuzuwanderung von Jüdinnen und Juden aus den ehemaligen GUS-Staaten der früheren Sowjetunion erläutern. So leitet Michael Rubinstein die Zuhörer zum (Selbst-)Verständnis des jüdischen Lebens in Duisburg in der Gegenwart und zu einer Einordnung „zwischen Aufbruch und Normalität“.

Der Referent ist ein exzellenter Kenner der sich wandelnden Situation in den jüdischen Gemeinden: Rund vierzehn Jahre lang war Michael Rubinstein Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen. Seit Mitte 2015 hat er in Düsseldorf die Geschäftsführung des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein übernommen, der mit acht Gemeinden und mehr als 16.000 Mitgliedern der größte jüdische Landesverband in der Bundesrepublik ist.

Museumseintritt: 4,50 €, ermäßigt 2 €.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Foto: DFGD
Sonntag , 15. November 2015, 15 Uhr

Vorstellung des Romans „Galadio“ mit Lesung

Am kommenden Sonntag lädt die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg zu einer außergewöhnlichen Buchvorstellung in das Kultur- und Stadthistorische Museum ein. Ein Übersetzerteam aus Duisburg hat das Buch „Galadio“ von Didier Daeninckx aus dem Französischen übersetzt. Der vielseitige französische Autor hat über den Rhein nach Duisburg geschaut und eine Geschichte gefunden, deren Schwärze nicht von der Kohle herrührt. Es ist eine Geschichte eines dunkelhäutigen Ruhrorter Jungen, die in der Besatzungszeit nach dem 1. Weltkrieg beginnt.

Aus der Ankündigung der Gesellschaft: „Sie handelt von Menschen und Tieren, von Tätern und Opfern, von Ruhrort und Babelsberg, vom Film und einem kleinen Jungen, der Hans Albers in die Schranken weist, von „Mutter“ Afrika und ihrer Familie, vom Erwachsenwerden und vom Kämpfen und von einer Heimkehr in eine Heimat, die keine mehr ist.“ Großes Kino auf 150 Buchseiten; in französischer Sprache kann man den Roman in der Veranstaltung erwerben. Die Übersetzung liegt bisher nicht im Druck vor.

Das Team der Deutsch-Französischen Gesellschaft spricht über das Buch, verliest ausgewählte Passagen und berichtet von den Herausforderungen, die die Übertragung von sprachlichen und kulturellen Besonderheiten eines Textes in eine andere Sprache und Kultur erfordert. Spannend sind auch die Geschichten des Teams von der Recherchearbeit über das Leben in Duisburg in den 30er Jahren.

Animation: Waltraud Schleser, Ulrike Hebel, Rainer Gutenberger, Jürgen Donat

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt für DFGD-Mitglieder frei.

>> Homepage der Gesellschaft


Katja Stockhausen
Tim Isfort
Mirjam Pressler ist erkrankt, deshalb fällt die Lesung am 8.11.15 mit ihr aus!
Katja Stockhausen und Tim Isfort präsentieren stattdessen ihr Programm:

„SoulFood“

Eine musikalische Lesereise zu den Weltreligionen
Mit Katja Stockhausen (Texte) und Tim Isfort (Musik).
Sonntag, 8. November, 15 Uhr

Eigentlich sollte Mirjam Pressler am 8. November ins Kultur- und Stadthistorische Museum kommen: Aber die prominente Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler ist schwer erkrankt und musste zunächst bis Ende des Jahres alle Termine absagen. Die geplante Lesung mit ihr gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung „HÄUSER DER WEISHEIT – Wissenschaft im Goldenen Zeitalter des Islam“.

Allerdings konnte der Termin am Sonntag, 8. November 2015, 15 Uhr (im Rahmen der „Erzählcafé“-Reihe) kurzfristig neu besetzt werden: Zu einer musikalischen Lesereise durch die Weltreligionen laden an diesem Nachmittag jetzt der Musiker Tim Isfort und die Schauspielerin Katja Stockhausen (Schlosstheater Moers) ein. Ihrem Programm liegen Texte von ‚Kultautor‘ Eric-Emmanuel Schmitt (u.a. „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“) sowie von Cathérine Clement zugrunde, die ins Herz unterschiedlicher Religionen und Konfessionen führen.

Im Zusammenspiel der einfühlsamen Texte mit stimmungsvollen Klängen entsteht „SoulFood“, wohltuende Seelennahrung, die Kopf und Herz schmeichelt.

telefonische Reservierung unter 0203/ 283 2640 Eintritt: 8 Euro

Wir feiern das Martinsfest für ein solidarisches Miteinander

Das Kultur- und Stadthistorische Museum, das Kommunale Integrationszentrum, die Bürgerstiftung und die Kinder- und Jugendbühne Bahtalo sind Veranstalter eines Martinszuges im Gedanken des Teilens und der Solidarität mit Menschen, die in unsere Gesellschaft Unterstützung brauchen.

Treffpunkt ist am Freitag, 6. November 2015, 17.15 Uhr,
am Kultur- und Stadthistorischen Museum
!

Viele Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Armut, Vertreibung und Krieg verlassen mussten, kommen in unsere Stadt und bedürfen unserer Hilfe. Und wenn St. Martin damals seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hat, so wollen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Rheinhausen, der Gesamtschule Globus am Dellplatz, der Waldorfschule im Duisburger Süden und Kindern aus dem City Wohnpark zeigen, dass der alte Brauch noch heute Bedeutung hat. Mit der gemeinsamen Teilnahme am Martinszug, den gemeinsamen Liedern und der Freude, gewinnt die Geste des Teilens eine besondere Bedeutung.

Im Vorfeld wurden mit Kindern geflüchteter Familien in der Kinder- und Jugendbühne Bahtalo, dem Flüchtlingsheim Werthauser Strasse, im Musikerviertel Rheinhausen im City-Wohnpark Hochfeld und im Flüchtlingsheim Duisburg Hüttenheim Laternen gestaltet. Diese Kinder sind eingeladen und nehmen zum ersten Mal am offiziellen Martinszug der Stadt teil.

Am 6.11.2015 ziehen dann alle Kinder vom Museum aus gemeinsam mit ihren selbst gebastelten Laternen zum Burgplatz, wo sie sich dem offiziellen Martinszug der Stadt Duisburg anschließen. Musikalisch werden sie von einer Bläsergruppe der VHS und der Realschule Süd begleitet. Am Burgplatz werden sie vom Oberbürgermeister Sören Link begrüßt und erhalten einen Weckmann.

Eindrücke vom Martinsfest vor dem Museum

Am Freitag, 6. November haben wir das Martinsfest für ein solidarisches Miteinander mit Kindern aus einigen Schulen und Kinder von geflüchteten Familien gefeiert.

Veranstalter waren: Das Kultur- und Stadthistorische Museum, das Kommunale Integrationszentrum, die Bürgerstiftung und die Kinder- und Jugendbühne Bahtalo.

Im Gedanken des Teilens und der Solidarität mit Menschen, die in unsere Gesellschaft Unterstützung brauchen, wurde dieses Fest gefeiert, bei dem manche Kinder zum ersten Mal dabei waren!

Viele Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Armut, Vertreibung und Krieg verlassen mussten, kommen in unsere Stadt und bedürfen unserer Hilfe. Und wenn St. Martin damals seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hat, so wollen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Rheinhausen, der Gesamtschule Globus am Dellplatz, der Waldorfschule im Duisburger Süden und Kindern aus dem City Wohnpark zeigen, dass der alte Brauch noch heute Bedeutung hat. Mit der gemeinsamen Teilnahme am Martinszug, den gemeinsamen Liedern und der Freude, gewinnt die Geste des Teilens eine besondere Bedeutung.

Musikalisch wurden die Kinder beim Martinszug zum Burgplatz von einer Bläsergruppe der VHS und der Realschule Süd begleitet. Am Burgplatz sahen sie die Martinsgeschichte, wurden von Oberbürgermeister Sören Link begrüßt und erhielten einen Weckmann.

BEGEGNUNGEN –
ein Erzählcafé zur Ausstellung „Jüdisches Leben „

Wir laden am Sonntag (1. November) um 15 Uhr zu einem besonderen Erzählcafé ein. Anlass ist die aktuelle Sonderausstellung„Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945“ im Museum.


Bernhard Goldfarb mit Familie am Hamborner Altmarkt 2007

Viele Jahre hindurch sind Duisburgerinnen und Duisburger jüdischen Glaubens, die der nationalsozialistischen Vernichtung entkommen waren, von der Stadt eingeladen worden, ihre ehemalige Heimat wieder zu sehen. Diese Besuche konnten nur möglich werden in gemeinsamen Anstrengungen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen (GCJZ) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Aus solchen Begegnungen entstanden auch langjährige Freundschaften. Die Erinnerungen daran sollen durch die Erzählungen damaliger Beteiligter von der GCJZ an diesem Nachmittag erneut lebendig werden. Moderatorin Anne Ley-Schalles vom Zentrum für Erinnerungskultur freut sich auf einen regen Gedankenaustausch.

Teilnahme inkl. Museumseintritt: 4,50 €, ermäßigt 2 €.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Polen, Ghetto Litzmannstadt, Torposten. Bundesarchiv, Bild 101I-133-0703-30 / Zermin / CC-BY-SA 3.0 Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19 Uhr

Vortrag: „Duisburger Juden im Ghetto Litzmannstadt“


Polen, Ghetto Litzmannstadt. Kinder, Frauen und Männer mit Judenstern
hinter Stacheldrahtzaun; PK 689. Bundesarchiv, Bild 101I-133-0703-36 / Zermin / CC-BY-SA 3.0

Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt zu einem weiteren Abendvortrag in das Kultur- und Stadthistorische Museum ein. Hier wird seit April des Jahres die Sonderausstellung über das jüdische Leben in Duisburg von 1918 bis 1945 gezeigt.

Hildegard Jakobs, Stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf , berichtet von den deportierten Juden, die ab Oktober 1941 von Düsseldorf aus in das Ghetto Litzmannstadt, südwestlich von Warschau, gebracht wurden. Unter den 1003 Deportierten des ersten Transports waren auch 64 Menschen, die einen direkten Bezug zu Duisburg hatten. Nur einer von ihnen konnte 1945 die Befreiung erleben.

Aus einem zensierten Brief aus Litzmannstadt nach Duisburg, datiert auf den 16.12.1941: „Vater hat hier Arbeit bekommen und verdient die Woche zwölf Mark. Liebes Kind teile uns bitte mit, ob du hast von Dr. Neumark etwas Geld erhalten, sonst nichts neues. Viele Grüße und Küße von deinen dich liebenden Eltern“

Die Referentin schildert, welch schlimme Erfahrungen die deportierten Menschen machen mussten und wie der Alltag in diesem zweitgrößten Ghetto des Deutschen Reiches aussah. In einem langjährigen Forschungsprojekt hat Hildegard Jakobs Fotografien, Briefe und zahllose Dokumente zusammengetragen. So wird ein individueller Blick auf die Menschen, ihr Leid und ihre Überlebenshoffnungen im Ghetto gelenkt. Es entsteht ein eindringliches Zeugnis des Völkermordes an den europäischen Juden, der auch in den Duisburger GESTAPO-Listen sorgsam dokumentiert wurde.

Eintritt: 4,50 Euro / erm. 2 Euro, Anmeldung nicht erforderlich

Der Workshop am Sonntag muss krankheitsbedingt leider ausfallen!

im Rahmen von „Gesichter unserer Stadt“:
Orientalische Fliesenmalerei

Am Sonntag, 11. Oktober 2016 von 13.00 bis 17.00 Uhr bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum zum letzten Marinamarkt in diesem Jahr im Rahmenprogramm der Sonderausstellung „HÄUSER DER WEISHEIT“ einen kostenlosen Workshop „Orientalische Fliesenmalerei“ an. Der bekannte Museumspädagoge Olaf Fabian-Knöpges wird den Workshop, der bei gutem Wetter draußen vor dem Museum stattfindet, anleiten!

Das Museumscafé ist ebenfalls von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.


Claudia Ott

Lesung mit Musik
Dr. Claudia Ott „101 NACHT“

Am Sonntag, 4. Oktober 2015, um 15 Uhr wird Dr. Claudia Ott in der Reihe Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) im Kultur- und Stadthistorischen Museum mit ihrer Lesung „101 Nacht“ im Rahmenprogramm der Ausstellung „Häuser der Weisheit“ zu Gast sein.

Es war ein sensationeller Fund: Die Arabistin Claudia Ott entdeckte 2010 ein achthundert Jahre altes Manuskript – die bislang unbekannte Überlieferung der Geschichten von „Hundertundeiner Nacht“ – ein Juwel der arabischen Literatur, die kleine Schwester von „Tausendundeiner Nacht“ mit neuen Geschichten, zauberhaft und verführerisch. Edle Ritter und listige Bösewichte, Beduinen und Großwesire, Lindwürmer und Jungfrauen – die Figuren von „101 Nacht“ haben eine dichterische Unmittelbarkeit und Frische, die auf Anhieb bezaubert. 2010 von Claudia Ott aus den Beständen des Aga Kahn Museums geborgen, wird die andalusische Handschrift von 1234 nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hadi Alizadeh begleitet die Lesung mit persischen Percussion-Instrumente.

Im zweiten Teil wird Dr. Claudia Ott anhand einer Powerpoint-Präsentation ihren literarischen Fund dokumentieren.

*Gefördert vom Kulturraum Niederrhein

Sondereintritt: 10 Euro
Um Vorbestellung der Karten wird gebeten!


Der junge Künstler in Rom 1905/06. Foto Steinheim-Institut
Mittwoch, 30. September 2015, 19 Uhr

Professor Dr. Michael Brocke hält einen Vortrag zum rheinisch-jüdischen Künstler Leopold Fleischhacker

Das neue Zentrum für Erinnerungskultur lädt am 30. September um 19 Uhr zum Bildvortrag „Duisburg und der rheinisch-jüdische Künstler Leopold Fleischhacker“ in das Kultur- und Stadthistorische Museum ein. Seit April des Jahres wird hier die Sonderausstellung „Noch viele Jahre lang habe ich nachts von Duisburg geträumt – Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945“gezeigt.

Der Referent, Professor Dr. Michael Brocke vom Salomon L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, erinnert an das Leben und Schaffen des Bildhauers, der seine Ausbildungsjahre zum großen Teil im Düsseldorfer Raum verbrachte. Auch in Duisburg war Fleischhacker (1882-1946) mit öffentlichen Werken und privaten Arbeiten vertreten, von denen die meisten im Nationalsozialismus zerstört wurden.


Das junge Paar (Fleischhacker mit Gattin Salomea, geb. Neuberger).
Foto Steinheim-Institut

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Nostradamus
Bernd Harder
Wir laden herzlich ein zur

Mercator-Matinée am Sonntag, 27. September 2015, 11.15 Uhr

Bernd Harder: Nostradamus – Meisterprophet oder Scharlatan?
Ein Mythos wird entschlüsselt

Kaum geht eine schlechte Nachricht um die Welt, schon haben Nostradamus-Fans einen passenden Vierzeiler ihres Idols parat. Kriege, Terroranschläge, Attentate – fast alle Katastrophen der Menschheit lassen sich in sein kryptisches Werk hineinlesen, zu dem auch mysteriöse Zeichnungen gehören sollen, die 1994 in der römischen Nationalbibliothek entdeckt wurden. Aber was steckt wirklich hinter dem Mythos des Sehers? Und warum brauchen so viele einen Propheten wie ihn?

Bernd Harder unterzieht die Nostradamus-Vorhersagen einer kritischen Analyse. Er trennt er die modernen Interpretationen geschäftstüchtiger Autoren von der historischen Bedeutung des Renaissance-Gelehrten und Zeitgenossen Gerhard Mercators und begibt sich auf Spurensuche ins 16. Jahrhundert. Vorlaufend wird sich Pfarrer Martin Winterberg in dem Gottesdienst in der Salvatorkirche mit Nostrodamus beschäftigen.

Die Vorträge der Matinéen finden im Kultur- und Stadthistorischem Museum am Innenhafen statt. Die beiden Orte liegen fußläufig ca. 5 min auseinander, so dass nach den Gottesdiensten die Vorträge gut zu erreichen sein werden.


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Das Programm zur Reihe
ERZÄHLCAFÉ LEBENDIGE GESCHICHTE(N)
startet in die Herbstsaison

Die Reihe ERZÄHLCAFÉ LEBENDIGE GESCHICHTE(N) beginnt am Sonntag, 20. September 2015, um 15 Uhr mit der szenischen Lesung HEIMATlos oder DIE FLUCHT IN MIR. Nach der erfolgreichen Premiere des Stücks zu den diesjährigen Akzenten HEIMAT möchten wir unserem Publikum diese sehenswerte Inszenierung zur Flucht einer Familie aus Schlesien und den Folgen für die Nachkommen ein zweites Mal präsentieren.

Verena Meyer (Schauspiel/Regie/Gesang) und Dorothee Becker (Schauspiel/Gesang) begeben sich in Liedern und Texten auf Spurensuche. Ihre Vorfahren stammen aus Schlesien und Ostpreußen. Die verlorene Heimat war das große Tabu in ihren Familien, ein blinder Fleck in ihrer Geschichte. Die Flucht war vorüber, aber sie ging in ihren Herzen weiter.

Eintritt: 4,50 Euro/ erm. 2 Euro

Kräuterfrau Merglin zu Gast

Am Sonntag, 13. September 2015, von 13 bis 17 Uhr ist in der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ (im Rahmen des Marina-Marktes) Sabine Kemper als Kräuterfrau Merglin zu Gast im Museum mit KRÄUTERN ZUM ERNTEDANK.

Sie wird wieder frische Kräuteraufstriche und frischgebackenes Brot zum Probieren mitbringen und Tinkturen und frische Kräuter – auch zum Schnuppern – präsentieren. Dazu wird sie hilfreiche Informationen, die Einblick in ihr Kräuterwissen geben, kundtun und Fragen beantworten!

Das Mercatorcafé ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet!

Die Veranstaltung und der Besuch der Dauerausstellung DUISBURGER STADTGESCHICHTE ist kostenfrei!


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SOMMERPROGRAMM FÜR KINDER UND FAMILIEN

In den Sommerferien vom 1. Juli bis 5. August 2015 finden immer mittwochs ab 15 Uhr Kinder- und Familienführungen im Museum und draußen im alten Stadtkern statt. Berichtet wird über die Anfänge unserer Stadt, Duisburg im Mittelalter, die Stadtmauer, Besuch von Königen und Kaisern, aber auch ein Spaziergang mit Gerhard Mercator rund um das Rathaus wird angeboten.
Eintritt: für Kinder 2 Euro / für Erwachsene 4,50 Euro / Familienkarte 10 Euro.

Im Rahmen der Marina-Märkte am Sonntag, 12. Juli, Sonntag 9. August, Sonntag 13. September und Sonntag 11. Oktober von 13 bis 17 Uhr können vor dem Museum Workshops wie „Räuchern mit Baumrinden und Heilpflanzen“, „Kräuterkunde“ oder „Orientalische Fliesenmalerei“ kostenfrei besucht werden.

Musik vor dem Stadtmuseum:
Das Junge Ensemble Ruhr

In der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ präsentiert das Kultur- und Stadthistorische Museum das Junge Ensemble Ruhr am kommenden Sonntag, 9. August 2015, von 13 bis 16 Uhr.

Junge MusikerInnen unterschiedlicher Herkunft – aus der Türkei und Chile, Südosteuropa, Duisburg und der Region – treten gemeinsam auf. In ihrer Musik verbinden sich traditionelle Elemente ihrer Kulturen mit Einflüssen von Jazz, Pop, Reggae, Klassik und neuer Musik – instrumental und mit Gesang. Songs und Poetry-Slams erzählen, was die jungen Menschen umtreibt – in ihrem persönlichen Alltag und ihrer gemeinsamen Idee von einer offenen, lebens- und liebenswerten Stadt.

Im Rahmen des Marina-Marktes ist das Mercatorcafé geöffnet. Die Veranstaltung und die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte sind kostenfrei zugänglich.


Petra Reif

Petra Reif

WORKSHOP:
„Mit aromatischem Rauch wohlfühlen und entspannen“

Seit die Menschen das Feuer entdeckt haben, räuchern sie. Es ist das älteste Ritual der Menschheit. Früher war z.B. bei uns – vor allem auf dem Lande – das „Wohnungsräuchern“ alltäglich. In vielen Kulturen ist auch heute noch das “ Körper- Abräuchern“ ein bedeutungsvolles Ritual.

Am Sonntag, 12. Juli 2015, von 13 bis 17 Uhr bietet Petra Reif in der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ im Rahmen des Marina-Marktes vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum diesen Workshop an.

An diesem Tag können sie getrocknetes Pflanzenmaterial (Blätter, Blüten, Samen, Rinde, Wurzel) entzünden, das z.B. auf Räucherkohle oder in einem Räucherstövchen über einer Kerze verglimmt.

Das Restwasser in den Pflanzenteilen wird dabei „verraucht“. Wir atmen den aromatischen Rauch mit den freigesetzten ätherischen Pflanzenölen ein und nehmen somit auch die wohltuende Wirkkraft der Pflanze in uns auf.

Der Rauch wirkt auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Vor allem aber hilft er uns loszulassen, zu entspannen und klarer und ruhiger zu denken.

Die Veranstaltung ist kostenlos!

Auch das Mercatorcafé ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet!


8. März bis 21. Juni 2015

GELEBTE NÄHE

im Rahmen der 36. Duisburger Akzente „Heimat“
Gelebte Nähe – 3 Künstler sehen „Heimat“

Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Duisburger Maler, Holzschneider und Grafiker Siegfried Dorschel (1912-1988), mit seinem Blick auf die Stadt in den 1960er Jahren. In dieser Zeit kündigte sich der Strukturwandel im Ruhrgebiet an. Seine Ansichten von Duisburg lassen das Bild einer Altstadt wieder entstehen, die längst vergangen ist.

Zwei aktuelle Künstler werden in Kontrast zu Dorschel gesetzt: RABE Rainer Bergmann, geboren 1943 in Tiengen am Oberrhein, lebt und arbeitet als Maler und Bildhauer in Duisburg. Die großformatigen Ölgemälde zeigen seine Wahrnehmung von Großstadt und Menschen. Horst Dieter Gölzenleuchter, geboren 1944 in Freiburg, arbeitet als Holzschneider und Autor in Bochum. In ausdrucksstarken Bildern setzt er sich mit der gesellschaftlichen Realität des Ruhrgebiets auseinander.

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Ute Kindling
Béatrice Durand
Béatrice Durand
24. Mai bis 21. Juni 2015

HEIMAT. LEBEN. DUISBURG

In der Reihe ‚Blickpunkt Stadt’ des Kultur- und Stadthistorischen Museums wurde am Sonntag, den 24. Mai 2015 um 11 Uhr, eine kleine Ausstellung der Malgruppe an MS Erkrankter unter Leitung der Duisburger Künstlerin Sigrid Beuting in der Mercatorwerkstatt des Museums eröffnet. Petra Bohlenschmidt, Heidrun Fuchs, Ingeborg Drzisga, Béatrice Durand, Ute Kindling und Ulla Polke haben ihre Eindrücke von Duisburg, ihrer Heimat und dem Umfeld in den Techniken Gouache, Aquarell, Pastell und Acryl auf die Leinwand gebracht. Alle Werke sind in der Malgruppe im Atelierhaus Baerl in den Jahren 2014 und 2015 entstanden.

Gefördert wird der Kurs von der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft).


Foto: Astrid Heups
22. März bis 21. Juni 2015

HEIMAT FÜR GENERATIONEN

Duisburger Familien auf Fotos von Astrid Heups

Eröffnung am Sonntag, 22. März 2015, 15 Uhr

Im Rahmen der 36. Duisburger Akzente „HEIMAT“ zeigt das Kultur- und Stadthistorische Museum in der Reihe BLICKPUNKT.STADT eine Foto­Ausstellung mit Duisburger Familien.

Die Fotografin Astrid Heups (Solingen) hat auf ihren Bildern drei oder mehr Generationen einer Familie portraitiert. Darunter sind Menschen, die schon seit vielen Jahrzehnten ihre Wurzeln in Duisburg haben. Andere wiederum sind in den 70ern als Gastarbeiter aus der Türkei gekommen und hier geblieben. Eine Frau ist sogar wegen der Liebe aus Mexiko City nach Duisburg gezogen, um hier eine Familie zu gründen. Auch Kriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien haben hier eine neue Heimat gefunden. Die älteste Teilnehmerin, „Uroma“, ist im Jahr 1924 geboren, die jüngste war bei der Aufnahme drei Monate alt.

Die Foto-Ausstellung zeigt die Vielfalt der Menschen, die Duisburg ausmachen, und dokumentiert ihre Meinungen zum Thema Heimat und Familie.


Foto: Astrid Heups

David Alcántara Ortega
und Antina

FLAMENCOGITARRE und FLAMENCOTANZ

In der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ wird vor dem Kultur- und Stadthistorische Museum im Rahmen des Marina-Marktes am Sonntag, 14. Juni 2015 in der Zeit von 13 bis 17 Uhr mit dem Duisburger Flamencogitarristen David Alcántara Ortega und der Flamencotänzerin Antina sommerlich, spanisches Flair verbreitet. Die Veranstaltung ist kostenfrei!

In der Ausstellung DUISBURGER STADTGESCHICHTE, der Sonderausstellung GELEBTE NÄHE und der Fotoausstellung HEIMAT FÜR GENERATIONEN ist freier Eintritt!

Das Mercatorcafé ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet!

20. Juni 2015 – EXTRASCHICHT im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen

BEGEGNUNG DER GENERATIONEN

Am 20. Juni 2015 wird das Kultur- und Stadthistorische Museum seine Türen öffnen und an diesem Tag wieder seine besonderen Schätze in der Mercatorschatzkammer präsentieren. Die historische Figur „Mercator“ wird die Gäste in seiner historischen Gewandung stündlich in die berühmte „Mercator-Schatzkammer“ begleiten und sein Schaffen unterhaltsam erläutern.

Zwei Sonderausstellungen laden in diesem Jahr ins Museum ein:
Die Fotoausstellung HEIMAT FÜR GENERATIONEN und „GELEBTE NÄHE – Drei Künstler sehen Heimat.

Höhepunkt des Abends ist das Installations-Theaterstück auf Stelzen SOMENTE, der portugiesischen Gruppe TEATRO SÓ. Es erzählt die Geschichte eines alten Mannes auf einer überdimensionalen Parkbank… Die Gruppe tritt um 19.30 und 21.30 Uhr auf!

Das Mercatorcafé ist geöffnet!

LEBENSGROSSE STAHLARBEITER –
PORTRÄTS VON ASTRID HEUPS

IM KULTUR- UND STADTHISTORISCHEN MUSEUM

Ein Teil der Wanderausstellung „Arbeiterporträts“ – sieben lebensgroße Schwarzweiß-Fotos der Fotografin Astrid Heups – sind seit Montag im Anschluss an die Duisburger „Akzente“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen. In der Dauerausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte haben sie temporär ihren Platz gefunden.

Die „Arbeiterporträts“ konzentrieren sich auf ehemalige Hüttenarbeiterinnen und Hüttenarbeiter der Stahlbetriebe in Duisburg. Die Aufnahmen entstanden unter anderem bei ThyssenKrupp Steel Europe, im Rahmen einer Projektwoche in der Lise-Meitner-Gesamtschule in Rheinhausen und im Landschaftspark Nord. Die Ausstellung wurde erstmals im Rahmen der diesjährigen Duisburger „Akzente“ im März als Wanderausstellung in der Gebläsehalle im Landschaftspark und in der Beekstraße gezeigt. Die Serie wird in den kommenden Monaten fortgesetzt.

Zu sehen sind die Fotografien während der Öffnungszeiten des Museums

(Di-Sa von 10-17 Uhr/So 10-18 Uhr).


Horst Dieter Gölzenleuchter.
Foto KSM, Heberer>> Flyer zum Download

Aktionen in der Ausstellung

>> „Gelebte Nähe“ – Drei Künstler sehen Heimat

Nur noch bis Mitte Juni ist die AKZENTE-Sonderausstellung im Museum am Innenhafen zu sehen. Aktuell bieten sich zwei gute Möglichkeiten an, bei einem Ausstellungsbesuch einen außergewöhnlichen Mehrwert zu gewinnen:

Do, 14. Mai, von 11 bis 15 Uhr
Holzschneiden und Drucken im Stadtmuseum
Am kommenden Feiertag (Christi Himmelfahrt) führt Horst Dieter Gölzenleuchter in der Ausstellung seine außergewöhnlichen Holzschneide- und Drucktechniken vor. Der Künstler wird sogar eine kleine Druckpresse mitbringen. In ausdrucksstarken Bildern setzt sich Gölzenleuchter mit der gesellschaftlichen Realität des Ruhrgebiets auseinander. Er wurde 1944 in Freiburg geboren und arbeitet seit vielen Jahren als Holzschneider und Autor in Bochum.

So, 17. Mai, 15 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Gisela Luther-Zimmer
Zum Internationalen Museumstag bietet das Museum eine Führung durch die Sonderausstellung „Gelebte Nähe“. Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Gisela Luther-Zimmer hat für die diesjährigen Duisburger AKZENTE über 100 Werke der drei Künstler Siegfried Dorschel (1912-1988), Horst Dieter Gölzenleuchter und RABE Rainer Bergmann zum Thema „Heimat“ zusammengestellt.

Zu beiden Veranstaltungen ist eine Anmeldung nicht nötig.
Die Begleitbroschüre zum Preis von 5 € ist an der Museumskasse erhältlich.

FEST DER VIELFALT

Am Sonntag, den 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr, können Sie die Vielfalt der Menschen und Kulturen erleben, die die Duisburger Stadtgesellschaft bunter gestalten. Das Kultur- und Stadthistorische Museum und das Kommunale Integrationszentrum laden im Rahmen des Marina-Marktes auf den Johannes-Corputius-Platz zwischen den beiden Häusern zum „FEST DER VIELFALT“ ein.

Bereits zum zweiten Mal stellen sich hier die verschiedenen Vereine, Verbände, Initiativen und Gruppen mit Musik, Tanz, landestypischen Leckereien und Informationen vor. Neben den Ständen mit ihren phantasievollen und reichhaltigen Angeboten bildet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm das Highlight des Festes. Von Chören und Bands bis zu Kindertanz und Tanz präsentieren sich die Gruppen, die mit Hingabe ihre Shows einstudiert haben. Genauso vielfältig sorgen auch Spezialitäten aus verschiedensten Ländern für das leibliche Wohl der Besucher.

Geboten werden koreanische Tänze, indonesische Anglung-Musik, afrikanische Percussions, ein Gospel Chor, Tanz und Musik aus der Türkei, aus Nordafrika und Südamerika, Spanien und Russland. Auch das Performanceprojekt von art@work „… auf unseren Wegen“ mit jungen Duisburger Zuwanderern und Flüchtlingen gemeinsam mit AFIR e.V. und dem Duisburger Tanztheater Ulla Weltike ist dabei!

Das FEST DER VIELFALT bietet vieles für die ganze Familie.
Feiern Sie mit uns!


Lütfiye Güzel

Lütfiye Güzel:
„Let´s Go Duisburg!“

Heißes Herz, coole Sicht, knappe Sprache, auf dem Punkt!

Am kommenden Sonntag (3. Mai) um 15 Uhr ist Lütfiye Güzel im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu Gast. Im Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) trägt die Duisburger Autorin Gedichte zu ihrer Heimat Duisburg und dem Leben im Ruhrgebiet vor – optisch begleitet durch Visuals vom Medienbunker Marxloh.

Für ihre Poems erhielt die Duisburger Autorin Lütfiye Güzel im Mai 2014 den Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg, Im Jahr 2015 wird sie vom Kultursekretariat Wuppertal gefördert.

Lütfiye Güzel, 1972 in Duisburg geboren, ist Lyrikerin und Autorin. Ihre bisherigen Bücher „Trist Olé“ (Gedichte, 2013), „Herz-Terroristin“ (Gedichte, 2012) und „Let’s go Güzel!“ (Kurzgeschichten & Gedichte, 2012) sind beim Verlag Dialog-Editon in Duisburg erschienen. Ihr viertes Buch „Pinky Helsinki“ erschien im November 2014. Momentan arbeitet sie an einem „Anti-Roman“. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit leitet sie auch Poetry-Workshops.

Eintritt: 4,50 Euro / erm. 2 Euro

Ceres, Göttin der Fruchtbarkeit,
Bibliothèque nationale de France (BNF)

Sonntag, 12. April, 15 Uhr

„Mit anderen Augen sehen“
Ein besonderer Nachmittag im Stadtmuseum

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen zu einer Gesprächsrunde mit Dr. Bernhard Weber ein. „Mit anderen Augen sehen“ heißt es, wenn der Leiter des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg-Ruhrort den Gästen sein Lieblingsobjekt vorstellt. Dr. Weber war zu Beginn der 1990er Jahre der Betreuer der Sammlung Köhler-Osbahr im Stadtmuseum und kennt sich daher mit den wunderschönen Ausstellungsstücken aus der Sammlung bestens aus.

Als besondere Exponate für diesen Nachmittag hat sich Dr. Weber die kleinen Tonfigürchen der griechischen Demeter, der späteren römischen Ceres, ausgesucht. Die Göttin war zuständig für die Fruchtbarkeit, den Ackerbau und die Ehe. Besonders in der Zeit des Frühlings wurde sie von den Menschen der Antike verehrt.

Bei der Veranstaltungsreihe „Mit anderen Augen sehen“ wird ein Gast gebeten, sein Lieblingsobjekt aus der Museumssammlung zu präsentieren. Was ihn an dem ausgewählten Stück so fasziniert, verrät der Gast im anschließenden Gespräch bei Kaffee und Gebäck.

Eintritt 4,50 Euro / erm. 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


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Programm zum Marina-Markt

Am Oster-Wochenende ist es wieder so weit: Unter dem Motto GESICHTER UNSERER STADT startet das Museum auch in diesem Jahr mit seinen Veranstaltungen in die Marina-Markt-Saison.
Für unsere Gäste haben wir auch ein kleines Ostergeschenk:

FREIEN EINTRITT für die Ausstellung STADTGESCHICHTE und die Sonderausstellungen GELEBTE NÄHE und HEIMAT FÜR GENERATIONEN

An Ostern können sonntags 5. April und montags 6. April 2015 Jung und Alt unter der Anleitung des Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges von 13 bis 17 Uhr PFEILE UND BÖGEN bauen.

Das Mercatorcafé ist wieder für Sie geöffnet!

„EIN STÜCK HEIMAT“

Duisburger Jugendensembles thematisieren HEIMAT
Sonntag, 22. März 2014, 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum

Duisburger Jugendensembles haben unter der Leitung von Mitgliedern des Jungen Ensembles Ruhr in Kinder- und Jugendwerkstätten in verschiedenen Stadtteilen Duisburgs das Thema HEIMAT bearbeitet und präsentieren zum Abschluss der diesjährigen Akzente ihr „Best off“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum.

Zu sehen sein werden Ergebnisse aus der Capoeira-Werkstatt (Ltg. Robin Gottlieb), in der SchülerInnen aus der Realschule Fahrn und der Herbert-Grillo- Gesamtschule im Regionalzentrum Nord (RIZ) die brasilianische Kampfkunst mit Tanz- und Musikelementen geprobt haben und die Beteiligten der Theaterwerkstatt „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ (Ltg. Sonja Stegmann/ Elif Demir) bringen ihre Sicht zum Thema alte – neue HEIMAT zur Aufführung. Auch aus dem Performance-Projekt mit jungen Zuwanderern aus Bulgarien, Rumänien, Syrien und Afrika „…auf meinen Wegen“ werden Szenen präsentiert. Der Oberstufenchor der Lise- Meitner-Gesamtschule (Ltg. Annegret Keller-Stegmann) wird Lieder zum Thema HEIMAT anstimmen.


Werner Muth in Istanbul

FRAG NICHT NACH MEINEM HEIMATORT

Am Sonntag, 15. März 2015, um 15 Uhr ist der Duisburger Autor Werner Muth Gast im Erzählcafé im Kultur- und Stadthistorische Museum.

Werner Muth, der 1949 in Duisburg-Marxloh geborene Lyriker, arbeitet schon seit Jahren mit Musikern, Malern sowie Film- & Photokünstlern zusammen. Mittlerweile sind auf Tom Liwas Label „Ludwig“ drei CDs erschienen, die als Hörrevuen auch auf Bühnen außerhalb des Ruhrgebiets eine große Publikumsresonanz fanden. Die Themen und das Ensemble der Hörrevuen wechseln je nach Anlass und Auftrittsort. Vom Solo-Programm in kleinen Cafés über den Auftritt mit Musikern, die an der Gitarre, am Cello, am Klavier oder mit Percussioninstrumenten die Rezitation begleiten, bis hin zur Einbeziehung von Gastmusikern mit eigenen Songs und Improvisationen.

Am nächsten Sonntag begibt sich Werner Muth auf eine literarische Reise auf der Suche nach Orten, an denen er sich zuhause fühlt. Vom alten Gartenhaus in Marxloh bis zu schattigen Tavernen-Plätzen irgendwo im Süden. Mit Texten von Weggefährten wie Eichendorff, Heine, Henry Miller, und vielen anderen im Gepäck.

Und der Musiker Max Florian Kühlem begleitet ihn. In seiner Rolle als Songwriter, ist er „Unter Anderem Max“. „Unter Anderem Max“ klingt nach Städten, in denen sich Grünflächen über Industrieanlagen legen und darüber Songs, die einem nicht gleich die halbe Welt erklären. Da ist Folk- und Singer/Songwriter-Tradition mit überwiegend deutschsprachigen Texten zu spüren.
Werner Muth – Texte und Stimme
Max Florian Kühlem – Gitarre und Gesang

Eintritt: 4,50 Euro/ erm. 2 Euro

PREMIERE im Erzählcafé am 8. März 2015, um 15 Uhr

Veranstaltung im Rahmen der 36. Duisburger Akzente 2015 zum Thema „Heimat“

HEIMATlos oder Die Flucht in mir

HEIMATlos oder „Die Flucht in mir“ ist eine szenische Lesung mit Gesang von und mit der Autorin und Theatermacherin Verena Meyer und der Musikerin Dorothee Becker.

In eigenen Texten und Liedern begeben sich die Frauen auf Spurensuche. Ihre Vorfahren stammen aus Schlesien und Ostpreußen. Die verlorene Heimat war das große Tabu in ihren Familien, ein blinder Fleck in ihren Geschichten. Die Flucht schien vorüber, aber sie ging in ihnen weiter: Flucht in enge familiäre Strukturen, Flucht in die Religion, Flucht in die Leistung, Flucht in die Sucht, Flucht in die Krankheit, Flucht in den Konsum.

Fragen und Themen, die sie bei der Entstehung des Abends leiten sind: Welche Folgen hat die Entwurzelung eines Menschen für ihn selbst und seine Nachkommen? Wie verändert der Verlust der Heimat den Charakter? Wie wirken sich die erlebten Traumata auf Kinder und Kindeskinder der Vertriebenen aus?

Die Texte und Lieder sollen zu einer Auseinandersetzung mit Geschichte und Gefühlen anregen: Angst trifft auf Lebenshunger, Vorwurf auf Versöhnung, …

Die Akteurinnen:
Dorothee Becker, Sängerin www.dorotheebecker.com
Verena Meyer, Theaterpädagogin und Autorin www.verenameyer.net

Eintritt: 4,50 Euro; erm. 2 Euro

„Unter der Haube“, das Bild zeigt eine verheiratete Frau in der typischen Kölner
Tracht, die auch in Duisburg getragen
wurde. Foto KSM

Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr:
Von den Anfängen Duisburgs

Eine Führung für Jung und Alt!
Stadtführer Frank Switala lädt zum Besuch der Stadtgeschichte-Ausstellung ein. Die Führung beginnt „in der Eiszeit“ und stellt dann die Ausgrabungsfunde aus der hiesigen Vor- und Frühgeschichte vor. Mit den Römern gelangt die erste Hochkultur an Rhein und Ruhr, mit modernen Werkzeugen und Vermessungstechnik, mit Schrift und Weinanbau. Mit der Gründung des fränkischen Königreichs im 5. Jahrhundert wird „DIVSBVRG“ zum Königssitz, der 883 von Wikingern überfallen wird. Im großen Ausstellungsraum werden die Entwicklung der Stadt zur bedeutenden Handelsstadt und das Leben der Menschen in jener Zeit anschaulich. Mit dem Ende des Mittelalters, der Entdeckung Amerikas und dem Zerbrechen eines einheitlichen Christentums durch reformatorische Bestrebungen endet auch der 1. Teil der Familienführung. Teil 2 des Geschichtsrundgangs mit Frank Switala folgt am 1. März um 15 Uhr, dann geht es von der Reformation und der Duisburger Universität bis hinein in die große Industriestadt im 20. Jahrhundert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Museumsdirektorin Dr. Sommer lädt zur Vorschau
auf das Museumsjahr 2015 ein

Am kommenden Sonntag (18.1.) um 15 Uhr lädt Dr. Susanne Sommer zu einem Gespräch in das Kultur- und Stadthistorische Museum ein. In der gemütlichen Mercator-Werkstatt wird die Museumsdirektorin bei Kaffee und Gebäck das Ausstellungsprogramm 2015 vorstellen.

Die Museumschefin freut sich schon auf die Fragen der Besucher: „Die Weichen für das Museumsprogramm 2015 sind natürlich längst schon gestellt: Vor uns liegen große Ausstellungsprojekte von sehr unterschiedlichem Charakter. Ganz wichtig sind uns dabei die 36. DUISBURGER AKZENTE im Frühjahr, dessen Festivalmotto „HEIMAT“ der Kernaufgabe eines historischen Museums sehr nahe ist.“

Die Historikerin Dr. Susanne Sommer ist seit 1990 am Duisburger Museum tätig und führt seit dem Jahr 2001 das renommierte Haus am Innenhafen.

Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt beträgt 4,50 €.

Akustische Heimat Duisburg

Ein Konzert zur Vollmer-Finissage im Stadtmuseum

Am kommenden Sonntag endet (11.1.15) die große Fotoausstellung von Manfred Vollmer: „Mein Revier ist das Revier“. Der Fotograf selbst wird die Besucher zum Rundgang bitten, wenn um 15 Uhr die Finissage beginnt.

Zugleich wird der Ausstellungssaal zum Ort einer außergewöhnlichen musikalischen Premiere. Die beiden Sound-Profis Peter Eisold und Micha David von URBAN SOLAR AUDIO PLANT haben mit zwei Jugendlichen aus der GLOBUS Gesamtschule ein 8-Kanal-Raumklang-Konzert entwickelt, das im Saal inmitten der Bilder aufgeführt wird.

Die beiden Jungen, Davit Amryan und Majid Amar, sind seit dem vergangenen Herbst in ihrer Freizeit auf die Jagd nach typischen oder außergewöhnlichen Klängen und Geräuschen gegangen. In den unterschiedlichsten Umgebungen ihrer neuen Heimatstadt sind sie fündig geworden. Gemeinsam mit den Jugendlichen haben Peter Eisold und Micha David die aufgenommenen Audios zu einem akustischen Portrait Duisburgs, einer AKUSTISCHEN HEIMAT – komponiert.

Der Eintritt ist ab 14 Uhr frei.


Marie-Christine

Ein Weihnachtsmärchen – Noël en Provence
Am Sonntag im Stadtmuseum

Eine besondere Einstimmung auf das Weihnachtsfest bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 4. Advent (21.12.) um 15 Uhr an.

Im Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) erzählt Marie-Christine aus Südfrankreich in Form einer alten Legende, wie es damals wohl gewesen sein mag, „als das Jesukind in der Provence geboren wurde“. Während die französische Kabarettistin und Erzählerin charmant und mit Esprit die Geschichte vorträgt, wird sie ihre große Weihnachtskrippe mit vielen Figuren aufbauen.

Eintritt: 4,50 Euro.
Da die Veranstaltungen mit Marie-Christine immer sehr schnell ausverkauft waren, wird dringend um telefonische Voranmeldung (Tel. 0203 283 2640) gebeten.


Krippe aus Aix-en-Provence


Programmflyer Nr. 2 zum Downloaden

MADE IN MARXLOH
Ein Stadtteil und eine MARKE stellen sich vor!

In Form einer bunten Erinnerungs-Ausstellung stellen sich am kommenden Sonntag, 14. Dezember, die Macher des Medienbunkers Marxloh vor. Um 15 Uhr ist die Eröffnung der Präsentation im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen. In der Museumsreihe „Mein Duisburg – BLICKPUNKT.STADT“ hat Projektleiterin Kornelia Kerth-Jahn dieses Mal dazu eingeladen, den Stadtteil Marxloh näher kennen- und verstehen zu lernen. Ab Sonntag sind in Filmen und Fotos die Aktionen „Willkommen in Marxloh“ mit Prominenten wie Asli Sevindim vom WDR oder dem Grünen-Politiker Cem Özdemir zu sehen. In Erinnerung gebracht werden auch die Projekte zur Kulturhauptstadt 2010 rund um die Brautmodenmeile, etwa der Spaziergang der einhundert Bräute auf der Autobahn A40.

Die Präsentation bietet mehr als einen Blick auf den Stadtteil: Einerseits gibt sie einen ungeschminkten Eindruck in die Probleme und „Dreckecken“ Marxlohs, andererseits zeigt sie aber auch Entwicklungsmöglichkeiten und den Aufschwung eines Stadtteils im Duisburger Norden mit seinem besonderen Charme.

Nicht zum ersten Mal ist der Stadtteil Marxloh im Museum aktiv: Bei der großen Museumsaustellung „Hochzeit alla Turca“ im Jahr 2009 hatten sehr viele Geschäfte von der Brautmeile das Museum unterstützt. Schon damals hat der Medienbunker den Auftritt medial dokumentiert und einen Beitrag für die Ausstellung gedreht.

Verantwortliche vom Medienbunker: Halil Özet, Filmemacher und Kurator; Rainer Kzonsek, Fotograf .

Vollmer-Plakat
Foto:Manfred Vollmer
AUSSTELLUNG: MEIN REVIER IST DAS REVIER
Sonntag, 7. Dezember 2014, 15 Uhr
PUBLIKUMSGESPRÄCH und RUNDGANG
mit dem Fotografen Manfred Vollmer (in der Sonderausstellung)
Die Fotoausstellung MEIN REVIER IST DAS REVIER mit rund 90 großformatigen Bildern ist exklusiv in Duisburg vom 15. Juni 2014 bis 11. Januar 2015 zu sehen. Soweit der Vorrat reicht, erhält jeder Besucher eine kleine Broschüre über Manfred Vollmer und seine Fotos.Im Museum wird eine Auswahl von 10 Motiven als Ansichtskarten verkauft: Paketpreis 3 €.
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>> Programm-Flyer zum Downloaden

Vorlesetag im Stadtmuseum: Alt ist auch relativ jung!

Das Kultur- und Stadthistorische Museum beteiligt sich wieder beim bundesweiten Vorlesetag. Am Freitag, 21. November 2014, von 14 bis 17 Uhr, sind drei Frauen aus der Schreibgruppe „Duisburger Wortwechsel in der Mercatorwerkstatt des Museums zu Gast und lesen ihre biografischen Geschichten und Gedichte vor. Das gemeinsame Motto lautet: Alt ist auch relativ jung!

Inge Tonk trägt biografische Texte aus ihrem Buch „Ist auch der Lack schon runter“ vor. Ursula Vidacovic hat Titel wie „Alter ist relativ“ oder „Lebensbilder“ in ihrem Repertoire. Birgit Stieler liest hauptsächlich aus ihrem neuen Buch „Schokokussgenuss“: Hier hat sie Kurzgeschichten ausgewählt wie „Lebenslinien“, „Herbst des Lebens“ oder „November-Blues“.

Am E-Piano und mit Gesang werden die Vorleserinnen unterstützt von Angela Borsch und Gabriele Schepers-Wittig: Sie bilden das Damen-Duo „Über kurz oder lang“.

Da der Nachmittag in zwei Teilen abläuft, kann man um 14 Uhr oder während einer kleinen Pause um 15.30 Uhr dazukommen. Wer also Zeit und Lust hat, kann auch die gesamte Zeit zuhören! Der Eintritt zu den Lesungen ist frei.

HEIMAT – DIE FOTOAUSSTELLUNG ZUM MITMACHEN:
FOTOTERMINE

vom 11. bis 15. November 2015 im KSM
In Vorbereitung auf die Duisburger Akzente 2015, die im kommenden Jahr unter dem Motto ‚HEIMAT‘ stehen, lädt das Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg zusammen mit dem Stadtarchiv und der Fotografin Astrid Heups in der Woche von Di 11. November bis Sa 15. November 2014 (12-17 Uhr) FAMILIEN ein, die sich fotografieren lassen möchten.

Die Duisburger Akzente finden 2015 unter dem Motto „HEIMAT“ statt. Zu diesem Anlass planen wir eine Fotoausstellung mit lebensgroßen Portraits von Duisburger Familien (3 oder 4 Generationen): Opa, Tochter, Enkelsohn – Oma, Sohn, Enkeltochter, Mutter – Tochter – Enkelin, Vater und Sohn – viele Variationen sind möglich. Die Familienmitglieder sollen gemeinsam portraitiert werden, jedes Familienmitglied steht stellvertretend für eine Generation von Duisburgern. Bitte kommen Sie in Alltagskleidung.

Begleitend zum Foto-Shooting werden kurze Interviews aufgezeichnet, in denen Sie etwas über sich, Ihre Familie, Ihre Arbeit und Ihrer HEIMAT Duisburg erzählen können. Uns interessieren Ihre Geschichten!

MACHEN SIE MIT!
Melden Sie sich bitte bei der Fotografin Astrid Heups
Tel.: 0178 7074957 bzw. mail@astrid-heups.de
oder im Kultur- und Stadthistorischen Museum bei Kornelia Kerth-Jahn
Tel. 0203 283 6081 bzw. k.kerth-jahn@stadt-duisburg.de

Ihnen entstehen keine Kosten – ein Bild von Ihnen und Ihren Familienmitgliedern wird dann in der Ausstellung zu sehen sein, die während der Duisburger Akzente im März 2015 durch die Stadt wandert. …und als Dankeschön erhalten Sie selbst auch ein professionelles Foto!


Rupert Seidl

Lesung 2. November 2014

Mit einer eindrucksvollen Veranstaltung ist das Zentrum für Erinnerungskultur am 2. November 2014 erneut an die Öffentlichkeit getreten. Rupert Seidl vom Theater an der Ruhr, Mülheim, hat aus Briefen der jüdischen Gemeinde gelesen. Dramaturgisch aufbereitet vermittelten die Briefausschnitte sehr persönliche Eindrücke aus der Verfolgungsgeschichte und Lebenssituation von Duisburger Jüdinnen und Juden zwischen 1939 und 1945. Im Mittelpunkt standen die Schilderungen des Duisburger Rabbiner Dr. Manass Neumark an die bereits im Exil lebende Duisburgerin Herta Herzstein und an seine älteste Tochter Eva. Den Abschluss bildete der Überlebensbericht von Selma Frank, die in den Niederlanden untergetaucht war.



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Kräuter und Früchte zum Erntedank

Am kommenden Sonntag (12. 10. 14), von 13 bis 17 Uhr, erinnert das Kultur- und Stadthistorische Museum unter dem Motto „Kräuter und Früchte“ an die traditionellen Erntedank-Feste. Die Kräuterfrau Merglin in ihrer altertümlichen Gewandung hat nach geheimnisvollen Rezepturen einige Brotaufstriche aus saisonalen Pflanzen und Beeren zusammengerührt, die sie auf kleinen Kräuterbrotscheiben zum Probieren anbietet: Süßes, Saures und Herzhaftes. Zudem wird alles präsentiert, was der Herbst den Menschen früher gegeben hat, zum Beispiel ein Waschmittel aus Kastanien, Spülmittel aus Efeublättern oder einen Kaffee aus gerösteten Eicheln. Die Eicheln werden frisch geröstet, schon der Duft ist ein Genuss!

Während der Museumsaktion zum letzten Marina-Markt des Jahres ist das beliebte Mercatorcafé mit Kaffee und Kuchen geöffnet! Auch die Dauerausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte und die Fotoausstellung von Manfred Vollmer „Mein Revier ist das Revier“ sind bei freiem Eintritt zugänglich.

Rückblick
Eröffnung der Präsentation STADTERKUNDUNGEN

Zum Tag des „offenen Denkmals“ strömten am Sonntag Morgen bis zu 60 Schulkinder in die Ausstellung STADTERKUNDUNGEN, um ihre gemalten und gebastelten Kunstwerke zu bestaunen! Aus Duisburg Röttgersbach, Wehofen, Bergheim und Wanheimerort waren sie alle mit ihren LehrerInnen, Eltern und sogar Großeltern angereist!

Nach Presse- und Fototermin, einer Einladung zu Knabbereien und Getränken, gab es eine kleine Anerkennung: für ihre Arbeit bekamen die Kinder eine Urkunde und einen Eintrittsgutschein für die ganze Familie, damit sie das Museum ein weiteres Mal kostenfrei besuchen können!

Die Ausstellung der Kinderzeichnungen ist bis zum 5. Oktober zu sehen!


Magellans Schiff Victoria, Detail aus einer Weltkarte des Abraham Ortelius
Wir laden herzlich ein zur Mercator-Matinée am Sonntag, 28. September, 11 Uhr:

Detlef von Schmeling
„MIT DEM SEGELBOOT EINMAL UM DIE ERDE“

Vortrag zu einer abenteuerlichen Fahrt auf den Spuren Magellans.
Weitgehend den Spuren Magellans folgend umrundete die Segelyacht „Jenny von Westphalen“, ein hölzernes Boot aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, mit Heimathafen Duisburg die Erde. Die Segelreise in den Jahren 1995 bis 1997 lässt sich natürlich in nichts vergleichen mit der ersten Weltumseglung durch Magellan. Fast 500 Jahre liegen dazwischen und die Bedingungen, unter denen wir heute segeln, sind völlig andere. Aber ein Abenteuer ist es schon noch und was Detlef von Schmeling und die Crew in diesen zwei Jahren für sich entdeckt haben, davon soll an diesem Morgen die Rede sein.

Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €,
inklusive ein Glas Wein oder Saft und der Besuch der Mercator-Ausstellung!



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In der neuen Museumsreihe BLICKPUNKT.STADT:
Mein Duisburg – Stadterkundungen

Zum bundesweiten Denkmaltag 2014 haben sich drei Duisburger Schulen mit dem Jahresthema „Denkmal und Farbe“ beschäftigt: Die Städtische Förderschule Kranichstraße mit der Eisenbahnersiedlung Wedau, die GGS Mevissenschule mit der Bergheimer Mühle und die GGS Am Park mit der St. Barbara Kirche.

Ab Sonntag, den 14. September 2014, 11 Uhr, werden die Ergebnisse im Kultur- und Stadthistorischen Museum in der Museumsreihe Mein Duisburg – BLICKPUNKT. STADT präsentiert: Farbenfroh gemalte Bilder, bunte Kirchenfenster, sogar eine kleine Bergheimer Mühle aus Pappmaché sowie Fotos von Türen, Fenstern und Gärten sind in den vergangenen Wochen entstanden. Die kleinen Künstler sind mit ihren Familien und den LehrerInnen an diesem „Tag des offenen Denkmals“ um 11 Uhr in die Ausstellung eingeladen, natürlich erwartet sie dort auch eine kleine Anerkennung.

Zur Beteiligung am diesjährigen Denkmaltag hatten die Untere Denkmalbehörde, die Schulkultur-Kontaktstelle und das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburger Schulklassen, vor allem in Grundschulen aufgerufen.

Projektleiterin ist Kornelia Kerth-Jahn im Museum. Frau Anne Rösel ist die Verantwortliche für den „Tag des offenen Denkmals“ in der Unteren Denkmalbehörde!


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Neue Museumsreihe

Wechselnde Präsentationen bis Januar 2015

Mit der neuen Museumsreihe möchte das Kultur- und Stadthistorische Museum einen Dialog zur OFFENEN STADTKULTUR eröffnen. Alle sind eingeladen, ihren Blick auf Duisburg zu thematisieren: „Ist Duisburg meine Heimat? Fühle ich mich hier wohl? Was macht Duisburg liebenswert bzw. was fehlt mir und was möchte ich verändern?“

AKTUELL: STADT.BAU.KUNST vom 19. Juli bis 24. August 2014
STADT.BAU.KUNST – Jugendliche bauen Duisburg in Miniatur nach

Spektakulär ist es, was derzeit 19 Jugendliche einer Beschäftigungsmaßnahme des jobcenter Duisburg im Kultur- und Stadthistorischem Museum aufstellen. Auf dem Boden eines Saals entsteht, konstruiert im beeindruckenden Maßstab von 1:500, ein Teil der Stadt Duisburg. Ausgehend von Katasterplänen und Luftbildern bauen die jungen Leute aus Holz und anderen Materialien die einzelnen Stadtteile nach, der Norden und Westen sind bereits fertiggestellt.

Beim Betrachten der Präsentation spürt man förmlich, wie motiviert und engagiert die jungen Leute bei der Sache sind. Neben der handwerklichen Herausforderung setzen sie sich beim Modellbau auch mit der historischen Entwicklung der Stadt auseinander. Ab 18. Juli 2014 wird im Stadtmuseum der Abschnitt vom Innenhafen und Schwanentorbrücke über Kasslerfeld und Ruhrort bis zur Homberger Brücke zu betrachten sein. Es fällt sofort auf, wie viel Wasser und Grün die Stadt Duisburg umgibt!

Angeleitet werden die jungen Leute dabei von Mitarbeitern der Duisburger Werkkiste gGmbH. Das Projekt wird vom jobcenter Duisburg im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (AGH) bereits seit 2012 gefördert. „Dieses Projekt stellt einen wichtigen Mosaikstein des integrierten Ansatzes zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der Stadt dar“, so Norbert Maul, Geschäftsführer des jobcenters. „Zudem spüren die jungen Leute, dass sie in der Lage sind, eine solche Herausforderung erfolgreich zu meistern. Das gibt Selbstbewusstsein!“

Und Selbstbewusstsein benötigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer perspektivisch auch. Denn Ziel des Projektes ist die Heranführung der bisher arbeitslosen jungen Leute an den Arbeitsmarkt. Daher steht neben der praktischen Arbeit am Modell auch immer die individuelle Förderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus.

Zu bewundern ist das Modell vom 18. Juli bis zum 24. August 2014 im Kultur- und Stadthistorischen Museum. Die Präsentation des Modells in der neuen Ausstellungsreihe „Mein Duisburg BLICKPUNKT.STADT“ im Museum ergänzt bestens den Anspruch die unterschiedliche Sicht auf unsere Stadt zu zeigen.

Projektleitung:
Kornelia Kerth-Jahn im Museum, Tel. 0203 283 6081 oder k.kerth-jahn@stadt-duisburg.de

„Mit anderen Augen sehen“ – Das besondere Exponat
Veranstaltung am Freitag Nachmittag im Stadtmuseum

Am Freitag, 15. August 2014, um 15 Uhr, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum Besucher zur nächsten Gesprächsrunde „Mit anderen Augen sehen“ ein.

Einmal im Monat präsentiert ein Gast oder Mitarbeiter des Museums sein Lieblingsexponat aus der Museumssammlung. Am „Gelehrten-Tisch“, mitten in der Ausstellung, wird so in einer gemütlichen Gesprächsrunde das Wochenende bei Kaffee und Gebäck eingeläutet.

Dieses Mal hat der Duisburger Gästeführer Frank Switala ein Schaustück aus der Stadtgeschichte-Ausstellung des Museums ausgewählt, welches für ihn einen persönlichen Erinnerungswert hat. Vorher wird natürlich nicht verraten, um welches Stück sich seine Geschichte dreht, aber das Museumsexponat hat etwas mit Switalas Großvater zu tun.

Kaffee und Gebäck sind im Eintrittspreis (4,50 Euro / erm. 2 Euro) enthalten.

Zur Ausstellung „Werte im Widerstreit“,
! Programmänderung ! für den 24. August 2014:

Ausstellungsführung statt Schmuckberatung
Die für Sonntagvormittag, den 24. August, in den Programmen angekündigte Schmuckberatung („Vom Wert alter Erbstücke“) im Kultur- und Stadthistorischen Museum muss leider ausfallen.

Als kleine Entschädigung lädt das Museum an diesem Sonntag um 11.30 Uhr zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Werte im Widerstreit“ ein. Werner Pöhling vom Museum erläutert an ausgewählten Beispielen des Graduiertenkollegs der Frankfurter Universität, wie sich Werte in einer Gesellschaft bilden und wie sie sich verändern. Dabei wird deutlich, dass der Wert eines Gegenstands oft nicht mit unserem heutigen Verständnis von Geld erfasst werden kann.

Die Ausstellung ist nur noch bis zum 14.9. 2014 in Duisburg zu sehen.

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Das Duisburger Mittelalter entdecken!
Kindersommerprogramm im Stadtmuseum

Am kommenden Mittwoch (13. August) um 15 Uhr geht es im Sommerprogramm des Stadtmuseums um das Mittelalter in Duisburg! Die ganze Familie kann sich bei gutem Wetter auf Spurensuche entlang der Stadtmauer und in den alten Stadtkern machen. Auf dem Burgplatz, unterhalb von Rathaus und vor der Salvatorkirche gibt es so manches zu entdecken! Begleitet werden die Teilnehmer von einem historisch gekleideten „Mercator“, dem Duisburger Gästeführer Frank Switala.

Treffpunkt Museumseingang.
Teilnahme für Kinder 2 Euro / Erwachsene 4,50 Euro; Familienkarte 10 Euro

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Mit Tambura und Bouzuki –
Musik vor dem Stadtmusuem

Am Sonntag, 10. August 2014, treten Mustafa Zekirov und sein Sohn Semi von 13 bis 17 Uhr in der Museumsreihe „Gesichter unserer Stadt“ im Rahmen des Marina-Marktes mit Liedern aus Mazedonien auf.

Auf Gitarre, Tambura und Bouzuki, zum E-Piano und mit Gesang bieten die Musiker vor dem Eingang des Kultur- und Stadthistorischen Museums Polka und andere mitreißende Rhythmen an und verbreiten eine Atmosphäre von Süden, Sonne und Meer.

Bei freiem Eintritt können die BesucherInnen des Marina-Markts die Dauerausstellung „Duisburger Stadtgeschichte“ und die Fotoausstellung von Manfred Vollmer „Mein Revier ist das Revier“ besichtigen. Nur kurzzeitig zu sehen ist ein riesiges Modell der Stadt Duisburg in Miniaturformat, Bereich Innenstadt, das in der Reihe „Mein Duisburg – BLICKPUNKT.STADT“ im Museum aufgebaut wurde.

Wie immer ist das kleine Mercatorcafé geöffnet!

Kindersommerprogramm: Papierschöpfen im Stadtmuseum

Jeden Mittwoch in den Sommerferien bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum von 15 bis 17 Uhr ein Programm speziell für Kinder an.

Am 30. Juli und 6. August 2014 bietet Kursleiterin Jutta Nierhaus Kindern ab 7 Jahren an, von ihr das Papierschöpfen zu lernen. Zunächst muss alter Karton ganz fein zerrupft werden, dann wird mit Wasser ein glatter Brei angerührt. Bis zu den Armen greift man dann mit feinen Sieben in den nassen Brei und schöpft die Papiermasse heraus – eine Aktion, die unheimlich Spaß macht! Durch Trocknen entsteht schließlich ein buntes Papier, das sich mit Tortenspitze, Blüten oder Blättern phantasievoll verzieren lässt. Klar, dass man sein selbst hergestelltes Papier auch mit nach Hause nehmen darf!

Teilnahmegebühr: 2 Euro. Anmeldung nicht erforderlich!

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Schreib- und Malwerkstatt

Am (Mittwoch, 23. Juli, 15 Uhr) veranstalten die Studenten eine Schreib- und Malwerkstatt. Hier können die Kinder ab 7 Jahren lernen, wie man zu Mercators Zeit vor 500 Jahren Buchstaben mit Tusche geschrieben oder wilde Meeresmonster gezeichnet hat.

Zu der Veranstaltung muss man sich nicht vorher anmelden,
der Sonderpreis für die Teilnehmer beträgt 2 €.

Workshop für Erwachsene im Stadtmuseum: Die Affenküche

In der Ausstellung des Kultur- und Stadthistorischen Museums hängt ein merkwürdiges Ölbild aus dem 17. Jahrhundert: Abgebildet sind kleine Affen in einer Küche, die dort aber nicht arbeiten, sondern Unsinn anstellen oder herumtollen. Dabei werden Lebensmittel ungenießbar gemacht und Kücheninventar zerstört.

Am kommenden Sonntag (20. Juli) von 11 bis 15 Uhr lädt Olaf Fabian-Knöpges besonders Erwachsene dazu ein, ausgehend von dem Bild des flämischen Malers Frans Franken d.J. aus Antwerpen sich gemeinsam Gedanken zu machen über gesellschaftlichen Überfluss am Rande des Verderbens. In einem Workshop wird das Gemälde aus der Barockzeit von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neu gestaltet.

Die Veranstaltung dient aber weniger dazu, sich einem barocken Lebensgefühl anzunähern, sondern lenkt den Blick auf die Gegenwart: Sich mit Geld Leben erkaufen zu können und es deshalb auch zu dürfen, ist eine, in weiten Teilen der Gesellschaft durchgesetzte Lebensauffassung. Dieser Weg führt absehbar in eine Sackgasse, an der am Ende für uns die Frage stehen kann: „Geld oder Leben?“ In der aktuellen Sonderausstellung „Werte im Widerstreit“ bietet das Museum ja ebenfalls den Blick auf konträre Werte, die aufeinander treffen können. Auch diese Ausstellung kann zur Anregung besucht werden.

Nach einem Vorgespräch hat jeder die Möglichkeit seine eigene „Affenküche“ zu gestalten. Dazu stehen vorgefertigte und verfremdete Skizzen der „Affenküche“ im Orginalformat zur Auswahl, aus denen die Teilnehmer mit Spachtel, Pinsel und Farben oder Papier und Schere ihr persönliches Werk gestalten können. Materialien und Werkzeuge werden zur Verfügung gestellt. Die Werke werden voraussichtlich zur Finissage der Werteausstellung am 14. September präsentiert.

Eintritt und Teilnahme 4,50 Euro, eine Anmeldung ist nicht erfoderlich.


Die Affenküche, Ölbild 1610, von Frans Franken d.J.

„Mit anderen Augen sehen“
Ein besonderes Kaffeetrinken im Stadtmuseum

Am Freitag, 18. Juli 2014, 15 Uhr, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zu einer weiteren Gesprächsrunde „Mit anderen Augen sehen“ ein. Dieses Mal präsentiert der Duisburger Gästeführer Frank Switala ein von ihm ausgewähltes Objekt aus der Stadtgeschichte-Ausstellung des Museums. Vorher wird natürlich nicht verraten, um was es sich handelt, aber das Stück hat etwas mit Switalas Großvater zu tun. Aus seiner persönlichen Sicht berichtet der beliebte Stadtführer, was ihn mit diesem Objekt verbindet.

An jedem dritten Freitag des Monats lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum einen ausgewählten Gast ein, der den Besuchern sein Lieblingsexponat aus der Museumssammlung präsentiert. So kann die Veranstaltung „Mit anderen Augen sehen“ einen „sehenswerten“ Start ins Wochenende bieten.

Kaffee und Kuchen sind im Eintrittspreis (4,50 Euro / erm. 2 Euro) enthalten.


Murat Dagdeviren an der Baglama>> Flyer zum Downloaden

Sonntag im Stadtmuseum:
„Yurdun Sesi“ – eine Stimme der Heimat

In der Veranstaltungsreihe „Gesichter unserer Stadt“ präsentiert das Kultur- und Stadthistorische Museum am kommenden Sonntag (13. Juli) von 13 bis 17 Uhr die Musikgruppe Yurdun Sesi aus Duisburg. Der Name der Gruppe bedeutet im Türkischen „Stimme der Heimat“. Mit orientalischen Klängen bereichern zwei Baglamaspieler, ein Percussionist und eine Sängerin den MARINA-Markt und laden Besucherinnen und Besucher zum Zuhören ein!

Freier Eintritt während des MARINA-Marktes gilt für die Dauerausstellung „Duisburger Stadtgeschichte“ und die Fotoausstellung von Manfred Vollmer „Mein Revier ist das Revier“!

Wie üblich ist das kleine Mercatorcafé geöffnet.


Yurdun Sesi bei der Probe im Museum

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Für Familien und Kinder:
Kinder-Sommerprogramm

Am kommenden Mittwoch (9. Juli) um 15 Uhr lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum zu einem amüsanten und lehrreichen Spaziergang ein. Zwei Stunden geht es mit Frank Switala durch den alten Kern Duisburgs: zum Burgplatz und zur Salvatorkirche, entlang der Stadtmauer und an den Innenhafen. Dabei erzählt der Stadtführer, passend in historischer Kleidung, wie sich das Leben in Duisburg durch die Jahrhunderte geändert hat. Bei sehr schlechtem Wetter kann man sich natürlich ins Museum retten.

Mit dieser Führung beginnt das Kinder-Sommerprogramm des Museums. An jedem Mittwoch in den Ferien kann man um 15 Uhr etwas Neues erleben: Schatzsuche oder Papierschöpfen, Malen oder Geschichtsrundgänge. Infos am Museumseingang.

Treff am Museumseingang: Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen.
Eintritt 4,50 €, Kinder 2 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Programm zur EXTRASCHICHT – Die Nacht der Industriekultur
Samstag, 28. Juni 2014, von 18 Uhr bis 2 Uhr früh

Unter dem Motto „Wertvolles aus aller Welt – Alles, was das Leben reicher macht …“ bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Duisburger Innenhafen ein eigenes Programm zur EXTRASCHICHT.

In den letzten 2.000 Jahren haben Menschen von überallher in Duisburg eine Heimat gefunden. Dieser spezielle Reichtum der Stadt ist Leitmotiv der Extraschicht 2014 im Kultur- und Stadthistorischen Museum. Sicherlich der berühmteste Zuwanderer der Geschichte war der Kartograph Gerhard Mercator. Historisch gekleidet wird Roland Wolf wird den Gästen die eindrucksvolle „Mercator-Schatzkammer“ mit Globen und Atlanten vorstellen.

Mit beeindruckenden Großformaten lenkt die Foto-Ausstellung „Mein Revier ist das Revier“ von Manfred Vollmer den Blick auf die Besonderheiten unserer Region.

„Die Biedermeier“ und „Die Flugpioniere“ empfangen die Besucher als nostalgische Stelzenläufer mit überraschenden Aktionen! Sie sind, das ist für alle sichtbar, auch im wörtlichen Sinne in Hochform!

Von Reichtümern und Wertvorstellungen in ganz unterschiedlichen Kulturen und Epochen der Weltgeschichte handelt die aktuelle Sonderausstellung „Werte im Widerstreit“. Glänzende Werte zum Mitnehmen entstehen bei den Münzprägungen am Fallhammer auf der belebten Hafenpromenade.

Ein Höhepunkt des Abends ist die Feuershow mit magischen Flammen der Künstlergruppe INFLAMMATI: Außergewöhnliche Feuerrequisiten, brennende Seile, lodernde Feuerstäbe und ein finaler pyrotechnischer Zauber werden die Zuschauer begeistern!

Vollmer-Plakat
Foto:Manfred Vollmer
Sonntag, 15. Juni, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
MEIN REVIER IST DAS REVIER

Die Fotoausstellung MEIN REVIER IST DAS REVIER mit rund 90 großformatigen Bildern ist exklusiv in Duisburg vom 15. Juni 2014 bis 11. Januar 2015 zu sehen. Soweit der Vorrat reicht, erhält jeder Besucher eine kleine Broschüre über Manfred Vollmer und seine Fotos.Im Museum wird eine Auswahl von 10 Motiven als Ansichtskarten verkauft: Paketpreis 3 €.Zur Eröffnung der Ausstellung am 15. Juni 2014 um 11 Uhr sprechen Kulturdezernent Thomas Krützberg, IG Metall- Bevollmächtigter Dieter Lieske und Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer. Der Komponist Eckard Koltermann umrahmt die Eröffnung mit einer Improvisation am Saxophon.>> mehr
Foto:Manfred Vollmer

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Rückblick
Workshop PAPIERSCHÖPFEN am Wochenende
beim Kinderkulturfestival

Beim Kinderkulturfestival am Wochenende hat das Kultur- und Stadthistorische Museum mit Angelika Meina vom Freilichtmuseum Hagen den Workshop PAPIERSCHÖPFEN für Kinder von 6 bis 12 Jahren angeboten. Alle Kinder schöpften und gestalteten begeistert unterschiedliches Papier mit farbigen Zellstoffservietten, Tortenspitzen und bunten Grafitti -Papierstückchen. Im Anschluss musste das Papier durch eine Walze zum Trocknen gekurbelt werden und konnte dann in Zeitungspapier gewickelt mit nach Hause genommen werden.

Am nächsten Wochenende können dann im Workshop PFEILE und BÖGEN gebaut werden!

Foto: LWL Freilichtmuseum Hagen; Ines Walter
Das Stadtmuseum bietet im Rahmen des Kinderkulturfestivals zwei Workshops an:

PAPIERSCHÖPFEN und PFEIL- und BOGENBAU

Jetzt anmelden! Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen bietet am Samstag, 31. Mai und Sonntag, 1. Juni 2014, von 12 bis 17 Uhr, einen Workshop zur alten Kunst des Papierschöpfens an. Das außergewöhnliche Handwerk wird in Kooperation mit dem Freilichtmuseum LWL Hagen von Angelika Meina angeleitet. Am folgenden Wochenende, 7. und 8. Juni 2014, findet zwischen 12 bis 17 Uhr der Workshop „Pfeil- und Bogenbau“ mit Olaf Fabian-Knöpges statt.

Beide Workshops im Rahmen des Kinderkulturfestivals 2014 sind für Kinder ab sieben Jahren geeignet. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt Projektleiterin Kornelia Kerth-Jahn eine baldige Anmeldung: Tel. 0203 283 6081, Mail: k.kerth-jahn@stadt-duisburg.de.

Besondere Führung
„MIT ANDEREN AUGEN SEHEN“

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt zur besonderen Führung „Mit anderen Augen sehen“ am Freitag, 23. Mai 2014 um 15.00 Uhr ein!

Zum Start der neuen Reihe präsentiert Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer ein besonderes Exponat aus dem Magazin des Museums. Das außergewöhnliche Ausstellungsstück steht im Fokus einer halbstündigen Präsentation – im Anschluss läuten wir in gemütlicher Atmosphäre das Wochenende ein.

Ab Juni findet diese neue Reihe an jedem dritten Freitag des Monats statt und ist ein sehenswerter Start ins Wochenende.

Kaffee und Kuchen sind im Eintrittspreis (4,50 Euro / erm. 2 Euro) enthalten.

ERZÄHLCAFÉ Lebendige Geschichte(n)

Am Sonntag, 4. Mai 2014 um 15 Uhr findet das nächste Erzählcafé mit dem Titel DIE WIRTSCHAFTSWUNDER-REVUE im Kultur- und Stadthistorischen Museum statt.

Drei Frauen und ein Mann laden zu einer Zeitreise in die 50iger Jahre ein. Eine Kaffeetafel mit Sammeltassen, Spitzendeckchen und Likörfläschchen ist auf der kleinen Bühne in der Mercatorwerkstatt gedeckt! Beim Kaffee-Klatsch erinnern sich die vier mit Musik, Liedern von Conny Froboess, Ernst Busch u. v. m. und Bildern an ihre Kindheit und Jugend in dieser Zeit.

Die Menschen wollten nach dem Krieg das Leben endlich wieder genießen- waren endlich wieder satt! Andererseits war das Leben der Menschen und besonders der jungen Frauen geprägt von Prüderie, Restriktionen und unbewältigter Vergangenheit.

Der Nachmittag wird Aufschluss geben, worüber die Wunderkinder sich wundern, wie der Untertitel verspricht!

Eintritt: 4,50 Euro; erm. 2 Euro

Beitrag zu den 35. Duisburger Akzenten: Geld oder Leben?

Die Klebewesen der Duisburger „Bastelgruppe“ sind auch im und am Kultur- und Stadthistorischen Museum eingezogen!

KLEBEWESEN – ACHTUNG AUGEN AUF

klein geld – groß leben – kunst kleben – stadt beleben / Eine Aktion der „Bastelgruppe“

In Zeiten der Sparpakete und schrumpfenden Städte kommen die bunten Kunstkonzentrate. „Die Bastelgruppe“ und Gäste schaffen komprimierte Kunst: ein Ästhetikkondensat auf den Filzpunkt gebracht. Als Kunstkonjukturkleber ausgesetzt in Zeit und Raum des Festivals werden sie uns immer wieder in der Stadt überraschen.

Sobald diese Klebewesen, Nanostörer und sinnigen Nichtsnutze drinnen oder draußen auftauchen, machen Sie bitte Ihr Foto und laden Sie den Stadtverschönerer hoch auf www.facebook.com/duisburgerakzente.

ERZÄHLCAFÉ Lebendige Geschichte(n)
EINE MÄDCHENBAND EROBERT DAS RUHRGEBIET

Am Sonntag, 6. April 2014 um 15 Uhr wird bei der Veranstaltung „Eine Mädchenband erobert das Ruhrgebiet“ die Duisburgerin Ilse Jung, damals Gitarristin und Sängerin der ersten deutschen Mädchen-Beatband „The RagDolls“ (1965-1969), über ihre Erinnerungen erzählen und bisher Unveröffentlichtes aus dem Manuskript zu ihrem Buchprojekt vorlesen. Die vierköpfige Mädchenband hatte 1966 viele Auftritte in Duisburg und Umgebung. Sie spielten Coversongs wie “ When I´m 64″ oder „Sunshine of your love“, brachten aber auch eigene Scheiben heraus, z.B. den Song „He has gone“. Auf den Beat-Festivals in Frankfurt und Hanau waren die vier die einzige Mädchenband! Zu Schallplattenmusik von damals werden natürlich auch Fotos der Band zu sehen sein.

Ilse Jung wurde für die 2006 aufgezeichnete WDR-Dokumentation „Halbstark an Rhein und Ruhr“ interviewt, in der über die Jugend in der 60iger Jahren berichtet wurde. Und im ebenfalls 2006 erschienenen Buch „Kluge Mädchen“ (Hrg. Antonia Meiners), in dem in kurzen Porträts das sich wandelnde Bild junger Frauen in den vergangenen hundert Jahren beleuchtet wird, ist die Mädchenband auch in einem Kapitel vertreten.

2013 waren Plakate und Fotografien der damaligen Mädchen-Beatband RagDolls und ein gehäkelter Mantel von Ilse Jung im Gronauer Rock´n Pop Museum in der Ausstellung „ShePOP – Frauen.Macht.Musik!“ zu sehen.

Freuen Sie sich auf den Nachmittag im Kultur- und Stadthistorischen Museum mit alten Geschichten und historischem Bild- und Tonmaterial, die die 60er Jahre wieder aufleben lassen.

Eintritt: 4,50 Euro/erm. 2 Euro

>> Matinée-Programm 2014
März bis November 2014

Mercator-Matineen 2014 beginnen am 23.03.2014
Ein Videobeitrag von Duisburg365.de /
Magazin für Duisburg.Online

Am kommenden Sonntag, 23.03.2014 starten die Mercator-Matineen in ihre 3. Saison. Ab 2014 ist bei den insgesamt 8 Veranstaltungen, die im Kunst- und Stadthistorischen Museum, KSM im Innenhafen Duisburg stattfinden, neben den bisherigen Veranstaltern KSM, Mercatorgesellschaft und Bürgerstiftung Duisburg nunmehr auch die Volkshochschule Duisburg als Kooperationspartner an Bord.

Der Vortrag „Der Komet im Cocktailglas“ von Florian Freistetter, der als der beliebteste Science-Blogger in Deutschland gilt, macht am Sonntag dieser Woche den Auftakt zu der aktuellen Veranstaltungsreihe. Was die interessierten Besucher dort und bei den folgenden 7 Malen erwartet, erfuhren wir von Wilfried Schaus-Sahm, der für die Veranstaltungsplanung verantwortlich zeichnet.
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Marie-Christine Macri

Erzählcafé- Lebendige Geschichte(n)
EINE FRANZÖSIN IM RUHRGEBIET

Auch in diesem Jahr heißt es wieder:
„Entre nous…unter uns“! – Am Sonntag, 9. März 2014 um 15 Uhr (anlässlich des Internationalen Frauentages) erwartet Sie ein abwechslungsreicher Kabarettnachmittag im Kultur- und Stadthistorischen Museum. Marie-Christine Macri, eine Südfranzösin, die es aufgrund der Liebe ins Ruhrgebiet verschlagen hat, präsentiert den BesucherInnen die Erlebnisse und Begegnungen einer Französin in Deutschland – unterhaltsam, lustig und manchmal auch anrührend. Es erwartet sie ein Kabarettnachmittag der besonderen Art! Und am Ende singen alle gemeinsam, die Lust dazu haben, das bekannte Lied „Aux champs Elysseé …“.
Achtung: Da mit großem Besucherandrang gerechnet wird, möchten wir telefonisch um Voranmeldung bitten: Telefonnummer 0203 283 2640!

Eintritt: 4,50 Euro/ ermäßigt 2 Euro.

Kakaobecher der Maya aus der Sammlung Köhler-Osbahr

Sonntag, 2. März, 15 Uhr
„Soirée Chocolat“
Köstlich und spannend: Alles rund um den Kakaostrauch!

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt ein zu einer großen Multivisions-Show über die Heimat des Kakaos. Unter dem Titel „Soirée Chocolat“ ist ein wirklicher Kakao-Experte zu Gast: Jürgen Bluhm, der Begründer von „fair travel“. Er zeigt uns die Regionen, in denen der Kakao zu Hause ist, und er erzählt von der Geschichte der alten amerikanischen Kulturpflanze. Mit der Kamera hat er den aufwändigen Anbau der Pflanzen und die Ernte der Schoten festgehalten. Seine Zeitreise führt aus der Heimat des Kakaos in Südamerika zu uns nach Europa und zu den unterschiedlichsten Sorten von Schokolade. In einer Degustation zwischendurch werden ausgewählte Edelschokoladen verkostet …

Die Veranstaltung wird gefördert von Rausch Schokoladen www.rausch-schokoladen.de, der Eintritt beträgt 6 Euro pro Person.

Wegen der begrenzten Personenzahl wird eine Anmeldung empfohlen
(an der Museumskasse oder per Telefon: 0203/283 2640)
Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen.


Foto KSM Duisburg Amerika-Karte von 1595, gestochen von Michael Mercator. (Ausschnitt)

Werner Pöhling
Werner Pöhling

AUS DER KÜCHE DES APICIUS – Leckereien der römischen Küche

Am kommenden Sonntag lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum erneut in die Römer-Ausstellung ASCIBVRGIVM ein. Am 23. Februar beginnt um 14 Uhr als „Appetizer“ ein Rundgang durch die Ausstellung mit Werner Pöhling. Eine Stunde später gibt die Historikerin Sylvia Crumbach in ihrem Bildvortrag Einblicke in die Grundlagen und Rezepte der antiken Küche. Sie erläutert nicht nur, wie das Essen damals wirklich schmeckte, dass es gesund und nahrhaft war, sondern bietet den Gästen auch kleine Probierhäppchen an.
Eintritt 4,50 €, ermäßigt 2 €.


Elisabeta Kocoska
Mustafa Zekirov

Musiker aus Mazedonien am Sonntag
im Erzählcafé des Stadtmuseums


Mustafa Zekirov

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 9. Februar 2014 um 15 Uhr ein zur neuen Reihe der Erzählcafés Lebendige Geschichte(n). Das Motto „Mitmenschen aus dem Herzen Europas“ erläutert Projektleiterin Kornelia Kerth-Jahn so: „Wir wünschen uns, dass sie neugierig sind auf Geschichten von Menschen, die zugewandert sind und mitten unter uns leben…!

Mustafa Zekirov und Elisabeta Kocoska sind bekannte Schauspieler des ehemaligen Roma-Theaters Pralipe am Mülheimer Theater an der Ruhr und brillante Musiker. Beide stammen aus Mazedonien und sind in den 90er Jahren nach Deutschland gekommen. Sie werden uns erzählen, warum sie ihre Heimat verlassen haben, wie sie nach Deutschland kamen, was sie hier erlebt haben und wie sie sich heute in ihrer neuen Heimat zurechtfinden!

Sie können gespannt sein auf einen bunten Strauß voller biografischer Texte, Melodien und Lieder aus Mazedonien, die den Nachmittag zu einem interessanten neuen Erlebnis werden lassen!

Eintritt: 4,50 Euro; erm. 2 Euro

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Rückblick
Finissage der Sonderausstellung „3,2,1…Start!
Seifenkistenrennen 1951-1971“

1,2,3…vorbei! Mit einer gemütlichen Feierstunde im Stil der Wirtschaftswunderjahre ging die ereignisreiche Ausstellung am Sonntag zu Ende! Für die Rückblick-Stimmung mit Schlagermelodien von damals und einem Buffet mit „50iger-Jahre-Häppchen“ war gesorgt. Auch am Sonntag kamen wieder Seifenkistenfahrer und Konstrukteure von damals, aber auch Besucher, die den letzten Ausstellungstag nutzen wollten.

Fast 12.000 Besucher haben die Ausstellung im letzten halben Jahr besucht. Sie kamen nicht nur in die Ausstellung, sondern auch zu den Zeitzeugen-Führungen, nahmen an Gesprächen im Erzählcafé teil oder besuchten das Museum zum historischen Filmnachmittag.

Die Ausstellung war ein voller Erfolg und hat eine positive Ära von DUISBURG lebendig werden lassen!

Mercators Weihnachtsbaum 2013 vor dem Stadtmuseum

Das Kultur- und Stadthistorische Museum hat gemeinsam mit den Kindern der GLOBUS Gesamtschule auf dem Johannes-Corputius Platz 1 einen frisch geschmückten Weihnachtsbaum „eingeweiht“!

Der Tannenbaum wurde auch in diesem Jahr wieder von Schülerinnen und Schülern mit selbst gebastelten Dingen geschmückt. Die 5. Klasse von Lehrer Ulrich Metelmann hat im Kunstunterricht Mercator-Weltkugeln und fantastische Seeungeheuer aus den Seekarten Mercators zu Weihnachtschmuck gestaltet. Kinder aus der Musik-AG der 5. und 6. Klassen haben mit der Musiklehrerin Carola Lendeckel Lieder einstudiert, die zur Feierstunde gesungen werden. Im Anschluss waren alle zu Kinderpunsch und Schokoladenlebkuchen eingeladen!

Sonntag, 15.12. 15 Uhr

Erzählcafé- Lebendige Geschichte(n)
WEIHNACHTSGESCHICHTEN
Von Stress-Plätzchen, heiler Familienwelt
und anderen Episoden (mit Cellobegleitung)

Vier Frauen (Gisela Schwinkowski, Birgit Stieler, Ursula Vidakovic und die Cellistin Friederike Lisken) der biografischen Schreibwerkstatt „Duisburger Wortwechsel“ sind mit ihren Geschichten zu Gast beim letzten Erzählcafé des Jahres in der Mercatorwerkstatt.

Die Frauen werden Geschichten und Gedichte, der ach so besinnlichen Weihnachts- und Vorweihnachtszeit erzählen. So vieles kann schief gehen: verkohlter Karpfen, zerbröselte Plätzchen, eine Staubwolke aus Mehl in der gesamten Küche und die liebe Familie vor der Tür…

Für die Atmosphäre sorgt die musikalische Untermalung der Cellistin Friederike Lisken.

Amüsieren Sie sich mit uns im Erzählcafé und erleben sie heiter-besinnliche Momente!

Sonntag, 8.12. 13 bis 17 Uhr

EDLE HANDWERKSKUNST DER RÖMER
Feine Kleider und robustes Schuhwerk

Anhand verschiedener Webtechniken und Farbgebungen erläutert Sylvia Crumbach nicht nur die Entstehung von Textilien, sondern auch ihre Bedeutung bei den Römern (und Germanen).
Heinz-Peter Crumbach demonstriert die Fertigung von Schuhen und zeigt die Unterschiede zwischen römischer und germanischer Fußbekleidung – und bietet nebenbei einen Überblick über die Entwicklung der Schuhe von damals bis heute.

Beide bringen sowohl reichliches Bildmaterial als auch diverse Anschauungsobjekte mit. Wer also wissen möchte, was vor 2000 Jahren in unserer Region schick war, ist zu diesem kurzweiligen Nachmittag herzlich willkommen!

Sylvia und Heinz-Peter Crumbach

Diskussion nach dem Vortrag von Prof. Heinrich Grütter, Direktor des Ruhr Museums Essen
Foto: KSM, Andreas Probst

Zu Gast im Stadtmuseum:
Museumsprofis diskutieren neue Konzepte

Unter dem Titel „Wehmut, Demut, Wertschätzung – Das Geschichtsmuseum und der Umbruch der Stadtgesellschaften“ fand vom 16. bis zum 18. November 2013 die 20. Herbsttagung der Fachgruppe Geschichtsmuseum im Deutschen Museumsbund in Duisburg und Moers statt.

Vor der Willkommenswand des Stadtmuseums präsentieren sich in bester Laune (von links nach rechts): die Gastgeberinnen Diana Finkele (Grafschafter Museum im Moerser Schloss) und Dr. Susanne Sommer (Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg) sowie vom Vorstand der Fachgruppe: Dr. Astrid Pellengahr (Stadtmuseum Kaufbeuren), Dr. Claudia Gemmeke (Stiftung Stadtmuseum Berlin), Dr. Anke Hufschmidt (Freilichtmuseum Hagen), Steffen Krestin (Stadtmuseum Cottbus) und Markus Moehring (Dreiländermuseum Lörrach).
Foto: KSM, Andreas Probst

In einer Zeit (stadt-)gesellschaftlicher Umbrüche wollen die historisch orientierten Museen durch Projekte und Ausstellungen zur Identität der Stadt bzw. ihrer Bürgerschaft beitragen. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie dieses Ziel zu erreichen sei – welches Wissen soll vermittelt werden, auf welche Weise soll dies geschehen und in welcher Form können die Einwohnerinnen und Einwohner einer Stadt aktiv in die Museumsarbeit eingebunden werden?

Neben acht weiteren Fachleuten aus ganz Deutschland stellte auch Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer ihr Haus vor, das früher ein Getreidespeicher am Duisburger Innenhafen war. Das Kultur- und Stadthistorische Museum, am Samstag Gastgeber der Veranstaltung, ist mit seinen interkulturellen Projekten und stadtgeschichtlichen Ausstellungen ein gutes Beispiel für ein modern ausgerichtetes Museum.

Abends wechselten die etwa 60 Tagungsgäste in das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Hier führte sie Museumsdirektor Dr. Bernhard Weber durch das sehenswerte ehemalige Ruhrorter Hallenbad, anschließend kamen die Teilnehmer aus ganz Deutschland in den Genuss eines zünftigen Ruhrgebiets-Buffets.

Am Sonntag wechselte die Tagung zum Grafschafter Museum im Moerser Schloss. Die Leiterin Diana Finkele stellte ihr kürzlich wiedereröffnetes Haus und ihre neue Ausstellungskonzeption vor. Die Referenten präsentierten sehr unterschiedliche Ansätze – etwa Katja Kosubek mit ihrem virtuellen Museum „Haller ZeitRäume“ oder Wiel Lenders vom Nationalen Befreiungsmuseum 1944-1945 in Groesbeek (NL). Er stellte moderne Konzepte der niederländischen Museologie vor, dabei auch die regelmäßigen Wochenseminare aller Auszubildenden von HKM aus dem Duisburger Süden. Zum Tagungsabschluss führte eine Exkursion nach Venlo ins Limburgs Museum. Dort beeindruckten vor allem die Vielfalt der Angebote und die konsequente Ausrichtung des Museums auf Familien.

Am Montagnachmittag traten die Gäste von Duisburg aus die Heimfahrt an. „Das Museum der Gegenwart muss seine gesellschaftliche Relevanz unter Beweis stellen und Verantwortung in der Stadtgesellschaft übernehmen“, so lautete das Fazit der Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer.

Rückblick Vorlestag und Erzählcafé
Ein Wochenende mit vollem Vorleseprogramm

Am Freitag, 15.11.2013 (10. Bundesweiten Vorlesetag) strömten vormittags Kinder der GGS Obermauerstraße in die Mercatorwerkstatt des Museums. Die Kinder lauschten interessiert der Geschichte von 1956 von Kornelia Kerth-Jahn, die damals drei Jahre alt war und zu Besuch bei ihren Großeltern in der Eifel war. Ein Leben ohne Kühlschrank, Badezimmer, Telefon, Computer etc. konnten die Kinder sich nicht vorstellen, wunderten sich aber, wie abwechslungsreich und interessant die Kindheit damals sein konnte!

Nachmittags waren die Türen für Erwachsene geöffnet. Maria Thomauske und Hans-Peter Weidendamm lasen Geschichten ihrer Mütter aus den 20iger und 40iger Jahren vor, Heidi Ambaum und Kornelia Kerth-Jahn ihre biografischen Geschichten jüngeren Datums (Ende 60iger/ Anfang 70iger Jahre). Alle BesucherInnen- Jung und Alt- waren unterhalten, amüsiert, berührt und nahmen viel mit nach Hause!

…und am Sonntag, 17.11.2013 um 15 Uhr konnten die BesucherInnen im ERZÄHLCAFÉ den biografischen Geschichten der Düsseldorfer Frauen (Ursel Fuchs, Lore Heller, Marlen Lucas und Karina Weiß) vom freiRaum Düsseldorf lauschen. Auch dieser Nachmittag war für alle bereichernd: eine junge Frau erinnerte sich an die Geschichten, die ihre Großmutter erzählt hat und ältere Menschen fanden sich in den Erzählungen wieder.

10. bundesweiter Vorlesetag
Biografische Geschichten, lebendig erzählt

Am Freitag, 15. November 2013 beteiligt sich das Kultur- und Stadthistorische Museum am 10. bundesweiten Vorlesetag!

Vormittags sind Klassen der GGS Obermauerstraße in die Mercatorwerkstatt des Museums eingeladen. Hier erzählt eine Großmutter von heute, wie sie als kleines Mädchen zu Besuch bei ihren Großeltern in der Eifel gewesen ist. Ihre Geschichte handelt vom Leben im Dorf, vor über 50 Jahren, ohne Kühlschrank, Elektroherd, Waschmaschine oder Badezimmer! Anschließend gehen die Kindern durch die Stadtgeschichte-Ausstellung, wo noch ein Kohleherd und andere Dinge von damals zu entdecken sind.

Am Nachmittag, um 14 Uhr und 15.30 Uhr, richtet sich das ERZÄHLCAFÉ an die Erwachsenen. Alle Interessierten sind eingeladen, den anrührenden, spannenden und unterhaltsamen Geschichten von Hans-Peter Weidendamm, Maria Thomauske, Heidi Ambaum und Kornelia Kerth-Jahn zu lauschen.

Herr Hans-Peter Weidendamm hat Texte seiner Mutter Ursula Lueg (geb. 1924 in DU-Wedau) ausgewählt und Maria Thomauske liest biografische Geschichten ihrer Mutter Juliana Kuhn (geb. 1920 in DU) vor. Juliana Kuhn hat den 2. Preis beim Wettbewerb zur Geschichte im Ruhrgebiet“ im Jahr 2004 gewonnen. Die Geschichten beginnen mit dem Hochwasser am Angerbach 1926, dem Goldenen Sonntag 1929 vor Weihnachten und einer Hochzeit in Huckingen 1941. Jüngeren Datums sind die Geschichten von Heidi Ambaum, die Episoden aus ihrer Kindheit im Duisburger Süden der 60iger Jahre vorliest und Kornelia Kerth-Jahn, die mit der Geschichte, wie sie als Hippiegirl 1974 nach Duisburg kam, unterhält.

Nachmittags Eintritt 4,50 Euro; ermäßigt 2 Euro

Der>> 10. Bundesweiten Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen
und der Deutschen Bahn AG.

>> Artikel Rheinische Post

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ERZÄHLCAFÉ- Lebendige Geschichte(n)
VELEDA, DIE SEHERIN DER GERMANEN

Der Autor Franjo Terhart aus Neunkirchen-Vlyn wird am Sonntag, 3. November 2013 um 15 Uhr römische Geschichten aus seinen zahlreichen Veröffentlichungen vorlesen und aus seinem reichhaltigen Wissen vom Leben der Römer (Legionäre) am Niederrhein erzählen. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Veleda, die im 1. Jh. n. Chr. in Germanien in einem Dorf an der Lippe zur Welt kam und der eine große Zukunft bestimmt ist. Sie wird einsam in einem Turm leben, ohne Mann und Kinder und den Germanen die Zukunft lesen. Als sie beim Aufstand der Batawer den Germanen den Sieg über die Römer vorhersagt, verehren die Germanen sie wie eine Göttin.

Eintritt: 4,50 Euro; erm. 2 Euro

 
Jüdisches Mahnmal

1933 – 1945: Spurensuche im Museum und in der Stadt

Am kommenden Freitag (1.11.) um 15 Uhr bietet das Stadtmuseum am Innenhafen einen Rundgang durch die Stadtgeschichte-Ausstellung und durch die Innenstadt an.

Was ist im Stadtbild noch sichtbar aus der Nazizeit? Wo sind Orte verschwunden, an die man sich erinnern sollte? Wo sind Menschen zu Tode gebracht worden, weil sie sich der braunen Ideologie widersetzt haben? Der junge Duisburger Historiker Robin Heun macht sich auf zur Spurensuche am „Tatort Duisburg“: Treffpunkt ist der Eingang des Museums. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen

Teilnahme / Eintritt: 4.50 €, ermäßigt 2 €, Anmeldung nicht erforderlich.

Rückblick zur Veranstaltung
SEIFENKISTENRENNEN – Damals und heute

Drei Generationen , Jung und Alt von 7 bis 75 Jahren haben den Weg am Sonntag (20.10.) ins Museum gefunden. Die jungen Fahrerinnen und Fahrer von HEUTE standen dieses Mal im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die drei Jugendlichen der Familie Stoll aus Bergisch Gladbach, unter ihnen Charlotte Stoll, die Deutsche Meisterin und Europameisterin 2012 und der Nachwuchs der Familie Ricker vom Verein Münster-Billerbeck erzählten anschaulich und witzig vom Leben der heutigen Seifenkistenfahrer. Ein Resultat des Gesprächs: hinter allen jungen Fahrerinnen und Fahrer steht immer die aktive Familie und Sponsoren, denen der Seifenkistensport wichtig ist.

Unterschiede zwischen den Anfangsjahren des Seifenkistensports und heute gibt es: in den 50iger/ 60iger Jahren strömten Tausende Besucher und Prominenz an die Rennstrecke, heute finden die meisten Rennen als Insidertreffen der aktiven Vereine statt. Auch große Sponsoren lassen sich nicht so leicht finden, deshalb fallen die Preisgelder nicht so üppig aus wie zu Zeiten der Opel Adam AG (Sponsor der Bundesmeisterschaften von 1951-1971).

RÖMISCHES HANDWERK
in der Reihe „Zeitreise in die Vergangenheit“

Im Rahmen der Reihe „Zeitreise in die Vergangenheit“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 13. Oktober 2013 von 13 bis 17 Uhr Interessierte in eine Münzgießerei bei Olaf Fabian-Knöpges ein – Münzen und Amulette können gegossen werden (im Rahmen der Sonderausstellung „ASCIBURGIUM – Ein Römisches Militärlager am Niederrhein). Die Teilnahme ist kostenlos!

Zeitgleich können Marinamarktbesucher u.a. das MUSEUMSCAFÉ aufsuchen oder sich bei freiem Eintritt die Dauerausstellung DUISBURGER STADTGESCHICHTE und die Sonderausstellung „ASCIBURIUM – Ein Römisches Militärlager am Niederrhein“ anschauen!

Der Eintritt in alle anderen Ausstellungen beträgt 4,50 Euro/ ermäßigt 2 Euro.

>> Programm-Flyer


>> zum Programm-Flyer

ERZÄHLCAFÉ – Lebendige Geschichte(n)
Programm für die 2. Jahreshälfte

Start des abwechslungsreichen Programms ist am Sonntag, 29. September 2013
um 15 Uhr mit einem Filmnachmittag rund um die Seifenkistenrennen in den 50iger und 60iger Jahren am Uhlenhorst. Nicht nur die Adam Opel AG, sondern auch der WDR und Privatpersonen haben uns Filmmitschnitte ausgeliehen, die zu einer informativen und unterhaltsamen Veranstaltung beitragen werden.

>> mehr

Eintritt: 4,50 Euro/ ermäßigt: 2 Euro


Kinder lesen die Derby Zeitung

Kindersommerprogramm im KSM
Workshop: BAU VON WINDSPIELEN

Am Mittwoch, 28. August 2013 von 15 bis 17 Uhr können Kinder von 7 bis 12 Jahren im Kultur- und Stadthistorischen Museum unter Anleitung des Moerser Künstlers Rüdiger Eichholtz unterschiedliche WINDSPIELE bauen! Windspiele aus Draht, buntem Papier, Federn, Stoff – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!.

Die Teilnahme kostet pro Kind 2 Euro.

>> Programm-Flyer

BATHALO – internationales Kinderferienprogramm
Zu Gast im Kultur- und Stadthistorischen Museum

Freude und Hoffnung, so die Übersetzung des Themas BATHALO, will ein Ferienprogramm einheimischen und zugewanderten Kindern vermitteln. Gestern (Mittwoch, 21.8.2013) waren 30 Kinder im Museum, um in der Ausstellung Duisburger Stadtgeschichte einen Eindruck über ihre neue Heimatstadt Duisburg zu bekommen. Werner Pöhling führte die Gruppe zusammen mit einer Dolmetscherin durch die Ausstellung.

Besonders im Blick sind bei dem Ferienprogramm die Kinder der Roma-Familien aus Bergheim. Über alle Sprachbarrieren hinweg ermöglichen Kunst, Kultur, Musik, Spiel und Bewegung die Begegnung der Kinder. In den ersten beiden Ferienwochen sind die 6-10 Jährigen, in Woche 3, 5 und 6 die 11-15 Jährigen eingeladen. Bei vielfältigen Aktionen unter sachkundiger Begleitung professioneller Künstler können die Kinder und Jugendlichen miteinander neue Erfahrungen machen und einander kennenlernen. Wichtiger Bestandteil des Programms sind Ausflüge, bei denen die Kinder ihren Stadtteil und ihre Heimatstadt Duisburg entdecken können.

BATHALO ist ein Kooperationsprojekt des Runden Tisches „Offenes Rheinhausen“, der RAA Duisburg, der Evangelischen Christus- und Friedenskirchengemeinden Rheinhausen, des KOM’MA-Theaters, von art@work sowie dem Jungen Ensembles Ruhr.

Kontakt und Anmeldung bei Annegret Keller-Steegmann, 01577-3732281; kest.anne@gmail.com.

Rückblick „Zeitreise in die Vergangenheit“
zum Marinamarkt am Sonntag, 14. Juli 2013

Bei strahlendem Sonnenschein fanden zahlreiche BesucherInnen den Weg ins Museum, lauschten draußen im Mercatorcafé den Klängen und dem Gesang der beiden Musiker von SALTARELLO auf Schalmei, Trommel, Geige und Dudelsack. Viele nutzten die Möglichkeit und besuchten die Dauerausstellung DUISBURGER STADTGESCHICHTE oder die Sonderausstellung „3,2,1…Start! Seifenkistenrennen 1951 – 1971“.

Beim nächsten Marinamarkt am So 11. August 2013 können Alt und Jung am Workshop PFEIL-UND BOGENBAU teilnehmen.

SALTARELLO musiziert vor dem Museum

Am nächsten Sonntag, 14. Juli 2013 spielt der Minnesänger „Reinhard von Westenburg“ (SALTARELLO) auf der Ghiterne, Flöte, Fidel und Schalmei… im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zeitreise in die Vergangenheit“ (Marinamarkt) in der Zeit von 13 bis 17 Uhr am Kultur- und Stadthistorischen Museum.

Das Mercatorcafé ist geöffnet- bei gutem Wetter auch draußen im Innenhof des Museums!

Die Dauerausstellung Duisburger Stadtgeschichte ganz kostenlos besucht werden. Für die Ausstellungen Gerhard Mercator – Schätze der Kosmografie“ und die Sonderausstellung „3,2,1…Start! Seifenkistenrennen 1951 – 1971“ und die Sammlung Köhler-Osbahr muss der reguläre Eintritt bezahlt werden (Erwachsene 4,50 Euro/ Kinder 2 Euro).

>> Programm-Flyer


Physikanten & Co.


Wolfgang Rieck

Rückblick zur Veranstaltung
LAND IN SICHT
im Rahmen der EXTRASCHICHT

Über 1.000 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag Abend (6.7.) in lauer Sommernacht von 18 bis 24 Uhr den Weg ins Museum gefunden.


Physikanten & Co.

Im Haus weckten die Dauerausstellungen Duisburger Stadtgeschichte und die Sammlung Köhler-Osbahr reges Interesse und auch die Führungen mit Roland Wolf in der Gewandung des Gerhard Mercator in der Mercator- Schatzkammer waren gut besucht.

Am Hintereingang im sog. Innenhof an der alten Stadtmauer konnten wir unsere Veranstaltungshighlights präsentieren: der Musiker Wolfgang Rieck mit seinen Liedern von der Waterkant und vor allem DIE PHYSIKANTEN mit ihrer spektakulären Experimente- Physik-Show begeisterten Jung und Alt, Familien und Jugendgruppen…

Ein rundum gelungener Abend, durch den sicherlich mehr Menschen auf unser Museum aufmerksam geworden sind!


Physikanten & Co.

Rückblick: Kinderkulturfestival
Workshop Windspiele und Luftobjekte

Bei strahlendem Sonnenschein bauten und gestalteten Kinder unter Anleitung der Künstler Rüdiger Eichholtz und Andreas Baschek bunte Weltkugeln, Weltkugeln mit Landkarten- Schnippseln, Fische von den Weltmeeren Mercators, Windspiele, Traumfänger und Papierflieger.

Beim Kindersommerprogramm können Kinder ab 7 Jahren im Museum weiterbauen (siehe Extraprogramm >> Programm-Flyer).

Windspiele und Luftobjekte

Workshops des Kultur- und Stadthistorischen Museums beim Kinderkulturfestival
Duisburg war Anfang des 19. Jahrhunderts eine Hochburg des Luftsports. Die damals berühmten Brüder Karl und Peter Strack erprobten ihre ersten Luftobjekte an einem Wiesenhügel in der Nähe des Stadttheaters am Pulverweg. Als der erste Zeppelin im Jahr 1910 Duisburg überflog, wurde das mit einem großen Volksfest gefeiert!

In dieser Tradition bauen wir mit Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren an jedem Tag neue Luftobjekte, Mobiles und Windspiele aus Papier, Federn, Draht, Naturmaterialien und Pappe. Wir werden uns die Kraft des Windes und der Luft zu Nutze machen. Dem Tatendrang, phantasievolle Luftobjekte aus Papier und Pappe zu erschaffen, sind keine Grenzen gesetzt!

Das Kultur- und Stadthistorisches Museum bietet den Workshop in Zusammenarbeit mit den Künstlern Rüdiger Eichholtz und Andreas Baschek an.

Ort: Gelände des Kinderkultur-Festivals am Innenhafen,
im „Garten der Erinnerung“ (Springwall)
Sa, 8. oder So, 9. Juni 2013,
Sa, 15. oder So, 16. Juni 2013, jeweils von 13 bis 17 Uhr

Für jeden Nachmittag kann man sich einzeln anmelden.
Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Plätze sind begrenzt.

Anmeldung bei Kornelia Kerth-Jahn
(Projektleiterin im Museum)
Tel. 0203 283 6081
k.kerth-Jahn@stadt-duisburg.de

Rückblick: Kinderkulturfestival und Marinamarkt

Am letzten Wochenende (8. und 9. Juni) wurden beim Kinderkulturfestival im Workshop des Museums Luftobjekte und Windspiele gebaut und beim Marinamarkt fand ein Drachenbau-Workshop mit der Künstlerin Zhenia Couso Martell (Kunstpause e.V.) statt.

Bei strahlendem Sonnenschein bauten und gestalteten Kinder unter Anleitung der Künstler Rüdiger Eichholtz und Andreas Baschek bunte Weltkugeln, Fische von den Weltmeeren Mercators, Windspiele, Traumfänger und Papierflieger. Auch am nächsten Wochenende ist das Kultur- und Stadthistorische Museum mit dem Workshop beim Kinderkulturfestival dabei!

Foto: fotolia

DRACHENBAU- Papalote

Workshop des Kultur- und Stadthistorischen Museums zum Marinamarkt

Am Sonntag, 9. Juni 2013 von 13 bis 17 Uhr können Kinder und Erwachsene im Kultur- und Stadthistorischen Museum mit der kubanischen Künstlerin Zhenia Couso Martell (Kunstpause e.V.) ein „Papalote“, in deutsch: Drachen bauen. Papalote bedeutet in Kuba großes flatterndes Papier.

In dem Workshop werden die TeilnehmerInnen ermutigt in eine fantastische Welt der Farben und Winde einzutauchen. Sie werden animiert ihre eigenen Kometen, Drachen, Papalotes oder Volantines selbst zu konzipieren, zu entwickeln und zu bauen und zum Schluss fliegen zu lassen. Am Ende des Workshops können die Teilnehmer ihre eigenen selbstgebauten Drachen nach Hause mitnehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos!

Das Mercatorcafé ist ebenfalls von 13 bis 17 Uhr geöffnet!

„Zeitreise in die Vergangenheit“
Merglin – Die Kräuterfrau

Am kommenden Sonntag, 12. Mai 2013, ist die geheimnisvolle Kräuterfrau Merglin während des Marinamarktes von 12 bis 17 Uhr zu Gast im Kultur- und Stadthistorischen Museum.

Sabine Kemper führt als Kräuterfrau Merglin die traditionelle Herstellung von Kräutersalben und Tinkturen vor. Sie hat Kräuterbrot und mittelalterlichen Gewürzwein (Clairet) nach einem Rezept des Leibkochs von Karl dem Fünften im Gepäck (Probierhäppchen). Auch Wurzelamulette gegen Hexen, Schlangenbisse und Pestilenz, im Mittelalter sehr begehrt, wird sie verteilen!

Frau Kemper gibt Informationen zur Anwendung von Kräutern im Mittelalter, die als Nahrungs-, Genuss-, Heil- und Brauchtumsmittel (u.a. Zauberkräuter) verwendet wurden, dazu erzählt sie Geschichten von der Wirkung der Pflanzen. Wer der Kunst des Lesens mächtig ist, darf auch in ihrem mittelalterlich gestalteten Herbarium blättern!

Das Mercatorcafé im Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, auch die Stadtgeschichte-Ausstellung im Erdgeschoss kann bei freiem Eintritt angeschaut werden.


Die drei Autoren
Mevlüt Asar

Rückblick
Ein Nachmittag im ERZÄHLCAFÉ-
Lebendige Geschichte(n) in der Mercatorwerkstattt

Die Autorin Gülsen Akbulut und die beiden Autoren Mevlüt Asar und Raci Helvali waren mit ihren Kurzgeschichten und Gedichten aus der alten und neuen Heimat am Sonntag zu Gast im Museum.

Zahlreiche BesucherInnen, hauptsächlich türkischer Herkunft, haben den Weg zu der Veranstaltung gefunden. Diejenigen, die sich aufgemacht hatten, erlebten eine abwechslungsreiche Lesung: Gülsen Akbulut belebte mit ihrem Gedicht Almanya, gesungen mit melancholisch- anrührender Stimme die Lesung. Nicht nur die Geschichte der deutschen blonden Frau, die mit dem türkischen Vater (Gastarbeiter) zu Besuch ins anatolischen Dorf kam und von der Mutter mit einem Stock vertrieben wurde, sondern auch die Geschichten von der jungen Friseuse, die in der Phantasie zum Schmetterling wurde u.v.m., amüsierte die BesucherInnen, regte aber auch zum Nachdenken darüber an, was Menschen mit anderer Wurzeln fühlen und denken.

Eine gelungene Lesung, die nach Fortsetzung ruft!


Esther Henning

Peru-Ausstellung im Stadtmuseum endet am Sonntag

Zum Abschluss der Sonderausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, den 28.April, an den Duisburger Innenhafen ein.

Der Nachmittag beginnt mit einer Führung um 14 Uhr. Katrin Gräfingholt, die Kuratorin der Ausstellung, gibt bei ihrem Rundgang faszinierende Einblicke in Alltagswelt und Glaubensvorstellungen der Menschen über einen Zeitraum von 3000 Jahren bis zur Entdeckung Amerikas durch die Europäer.

Um 15.30 Uhr folgt ein Vortrag von Esther Henning. Die Diplom-Regionalwissenschaftlerin Lateinamerika berichtet mit Bildern über „Staat und Gesellschaft in den Anden: Landwirtschaft in Peru und Bolivien“. Dabei wird Sie mit reichem Bildmaterial die heutige landwirtschaftliche Produktion im Hochland vorstellen, über Kulturpflanzen wie Kartoffel und Quinoa sprechen, aber auch auf die Bedeutung von kleinbäuerlicher Landwirtschaft und die Herausforderungen des Klimawandels eingehen.

Letztmalig bietet das Museum am Sonntag traditionelles Kunsthandwerk aus Peru zum Kauf an: originalgetreu bemalte Keramik-Reproduktionen, Inka-Schmuck und mehr.

Pierre Leich

COPERNICANISCHE WENDE
DER UMSTURZ DES WELTBILDES BEI GALILEI UND KEPLER

Vortrag Pierre Leich
Sonntag, 21. April 2013, 11.00 Uhr

An der Frage, ob Erde oder Sonne im Zentrum des Planetensystems stehen, entzünden sich weitreichende Veränderungen der hellenistischen und mittelalterlichen Naturlehre. Den Anstoß gab Nicolaus Copernicus, der mit antiken Mitteln die Möglichkeit des Heliozentrismus aufzeigte. Johannes Kepler legte dann das Fundament einer neuen Astronomie, indem er die elliptischen Planetenbahnen erkannte und deren Bewegung beschreiben konnte, und Galilei fand mit dem Teleskop wichtige Argumente für den Heliozentrismus.

Obwohl beide keine Beweise für die Copernicanische Lehre erhielten, bereiteten sie ein neues Weltbild vor, das tief greifende Auswirkungen auf die Entwicklung von Wissenschaft, Philosophie und Kultur auslöste. Der Vortrag stellt die Beobachtungen anschaulich vor, zeigt die Argumente in ihrem historischen Zusammenhang und macht sichtbar, wie sich im 17. Jahrhundert Himmel und Erde näher kamen.

Marie-Christine Schwitzgöbel

RÜCKBLICK:
Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)
EINE FRANZÖSIN IM RUHRGEBIET

Kabarettnachmittag mit Marie-Christine Schwitzgöbel

Über 100 Personen strömten zur Veranstaltung ins Museum, obwohl die Sonne vom ungetrübten blauen Himmel strahlte – nicht alle fanden einen Platz in der Mercatorwerkstatt.

Diejenigen, die eine Eintrittskarte ergattern konnten, wurden mit brillanten 1 ½ Stunden Kabarett erfreut. Marie-Christine war zu Schelmen aufgelegt, augenzwinkernd, animierend, erotisch – und sie hatte nicht nur die Deutschen, sondern auch sich selbst und die Franzosen im Visier – die Lacher hatte sie immer auf Ihrer Seite! Marie-Christine wird dieses Programm sicherlich noch einmal anbieten!

Damit alle Interessierten in Zukunft Einlass finden, werden wir, um dem großen Zuspruch zur Veranstaltungsreihe gerecht zu werden, eine Lösung suchen!


Katharina Randel
KSM – Sonderausstellungen KSM – Sonderausstellungen

Rückblick:
ERZÄHLCAFÉ zum Internationalen Frauentag

Die Märchenerzählerin und Puppenspielerin Katharina Randel vom Theater Blaues Wunder aus Dresden hat die über 80 BesucherInnen mit ihrer Stimme und Musik in eine Märchenwelt entführt. Die Geschichten in denen alte Mütterchen und Frauen die jungen Prinzen und Grafen mit Raffinesse verführten und die Verzauberungen von alt und hässlich in wunderschön und jung war eine Freude…aber leider nur ein Märchen! Das begeisterte Publikum dankte der Märchenerzählerin mit lang anhaltendem Applaus!

Die Intention der Veranstaltungsreihe ERZÄHLCAFÉ – Lebendige Geschichte(n) in der Mercatorwerkstatt des Museums ist es, die traditionelle Erzählkultur zu beleben, Gespräche zwischen Jung und Alt und zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit anderen persönlichen Lebenserfahrungen anzuregen. Biografische Geschichten machen so konkrete (Stadt-)geschichte lebendig und erfahrbar.

Eintritt: 4,50 Euro/ ermäßigt 2 Euro

>> Flyer des Gesamtprogramms zum Downloaden

Rückschau
FASZINATION PERU am Sonntag, 3.3.2013

Die abwechslungsreiche Veranstaltung mit peruanischer Musik und Tanz, Reisebericht, Führungen und süßen Leckereien lockten am vergangenen Sonntag, 3. März 2013, über 200 Besucher ins Museum. Der stellvertretende Museumsleiter Ralf H. Althoff und die für die Peru-Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ verantwortliche Volontärin Katrin Gräfingholt M.A. begleiteten die interessierten Besucher durch den Tag. Mit peruanischer Musik und Tanz der Musikertruppe „Hijos del Sol“, die von engagierten Tänzerinnen der Gruppe „Pasión Perú“ begleitet wurde, feierten die Besucher ausgelassen den „Peru-Kultur-Tag“ im Vortragssaal. An Ständen wurde selbstgemachter peruanischer Maiskuchen, Alfajores (Crémgebäck), kleine Kuchen Dona Pepa und handgefertigten Textilien angeboten; dazu gab es südamerikanischen Kaffee und Wein. Vor dem Museum bot Olaf-Fabian Knöpges einen museumspädagogischen Workshop“Kaffeebohnen rösten, Alpaka-Wolle und Textilien wie die Indianer färben“ an. Der selbstgeröstete und handgemahlene Kaffee, über offenem Feuer aufgekocht, konnte dabei direkt probiert werden – und er schmeckte!

Darüber hinaus war MISEREOR mit einem Informationsstand zum Engagement in Dritte-Welt-Ländern vertreten. Die von Kathrin Gräfingholt M.A.angebotenen Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ waren mit 90 Teilnehmern in der ersten und 45 Teilnehmern in der zweiten Führung völlig überlaufen. Doch zum Glück konnte uns Benedikt Gräfingholt helfen und eine Sonderführung anbieten, um den ersten Ansturm zu bewältigen. Anschaulich führten die Beiden die begeisterten Besucher in die Geschichte der vergangenen Kulturen wie Nasca oder Moche ein. Ein weiterer Höhepunkt des Peru-Tages war der reich bebilderte Forschungs- und Reisebericht von Benedikt Gräfingholt über seine aktuelle Reise nach Südamerika.

Dank der reichen Bestände in der Sammlung Köhler-Osbahr/Köhler-Osbahr-Stiftung, die in jüngster Zeit mehrere Zustiftungen erhalten hat, konnte mit der aktuellen Peru-Ausstellung nun schon die zweite Altamerika-Ausstellung realisiert werden. Die Realisation war jedoch nur mit Hilfe der Wissenschaftler und der Leihgaben von der Bonner Universität, Abteilung für Altamerikanistik, möglich.

Wir bedanken uns noch einmal bei allen mitwirkenden Akteuren und bei unserem hochinteressierten Publikum. Es war ein rundum gelungener Kultur-Sonntag im Museum!

>> Bilder-Show

Rückblick
ERZÄHLCAFÉ -Lebendige Geschichte(n)
SEIFENKISTENRENNEN- damals und heute

Bis zu 70 BesucherInnen besuchten am Sonntag, 17. Februar 2013 das Erzählcafé in der Mercatorwerkstatt. Ältere Menschen, die in der Kindheit und Jugend mit ihren Eltern die großen Rennen (Bundesmeisterschaften) am Uhlenhorst besucht haben, aber auch ehemalige Fahrer, Konstrukteure und Aktive aus nah und fern (Aachen, Haltern, Osnabrück…) haben den Weg zum Museum gefunden. Viele hatten Erinnerungsstücke mit, die sie für die Ausstellung zur Verfügung stellen wollen und der ein oder andere konnte ein Wiedersehen mit alten Bekannten feiern! – der Seifenkistensport lebt weiter!

Rückblick
„Spuren im Sand“- Vortrag zu den Nasca-Linien

Am Sonntag, 20.Januar war der Archäologe Dr. Markus Reindel (Deutsches Archäologisches Institut Bonn) zu Gast im KSM. Mit imposanten Bildern und neusten Forschungen zu den Geoglyphen von Nasca in der Atacama Wüste in Peru faszinierte er viele interessierte Besucher. Auch der peruanische Kaffee und der leckere Schokoladenkuchen trugen zur guten Stimmung am Sonntag im Museum bei.

Sonntag, 13. Januar, 15 Uhr
DAS STADTMUSEUM – NAH DRAN!
Gespräch mit Direktorin Dr. Susanne Sommer über die Geschichte und die Perspektiven des Stadtmuseums, das vor mehr als 100 Jahren von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern gegründet wurde.

Rückblick:
Zum letzten ERZÄHLCAFÉ -Lebendige Geschichte(n)
am 3. Adventssonntag

Die BesucherInnen des ERZÄHLCAFÉS in der Mercatorwerkstatt erlebten zum Jahresausklang zwei interessante und besinnliche Stunden. BIOGRAFISCHEN GESCHICHTEN wurden von Laien- AutorInnen vorgelesen, die ihre Kindheitsgeschichten aus Wanheimerort, Neudorf, Bruckhausen, Meiderich und Großenbaum zu Papier gebracht hatten.

Die junge Violinistin Marta Przyrembel bereicherte den Nachmittag mit ihren musikalischen Beiträgen. Gemeinsame Erinnerungen und Anekdoten wurden im Anschluss bei Kinderpunsch und Weihnachtsplätzchen untereinander ausgetauscht!

Ein Weihnachtsbaum der besonderen Art
vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum

Vor dem Eingang des Kultur- und Stadthistorischen Museums erstrahlt ein ganz besonderer Weihnachtsbaum. Schüler der GLOBUS-Schule am Dellplatz haben die Tanne mit Globen, Schiffen und Fischen nach Vorlagen von Gerhard Mercator geschmückt.

Eine 6. Klasse mit Schülern aus aller Welt hat mit Schablonen die Schmuckfiguren im Kunstunterricht mit Herrn Hummernbrumm gebastelt. Aus Styroporkugeln sind „Mercator-Globen“ entstanden.

Zusätzlich hat sich ein Verein russischer Eltern und Kinder, Harmonie e.V., der sich regelmäßig im benachbarten Internationalen Zentrum trifft, an der Aktion beteiligt und handgefertigte glitzernde Sterne beigesteuert. Der Baum ist von den Duisburger Kulturbetrieben gesponsert worden.

Zur Einweihung am Mittwoch, 12. Dezember 2012, um 14.30 Uhr, kamen viele GLOBUS-SchülerInnen, der Verein Harmonie e.V. und Gäste. Eine Musik-AG der Gesamtschule sang mit Klavierbegleitung der Musiklehrerin Carola Lehndeckel Lieder aus verschiedenen Ländern, dazu gab es Kinderpunsch und kleine Leckereien.

RÜCKSCHAU:
PRÄSENTATION UND PRÄMIERUNG DER SEIFENKISTEN

Fast alle Kinder haben es mit ihren Familien am Sonntag, 9. Dezember 2012 um 15 Uhr (Eltern und Geschwister) geschafft zur Präsentation und Preisverleihung ins Kultur- und Stadthistorische Museum zu kommen!

Und – es hat sich gelohnt: alle acht fertiggestellten Seifenkisten von HOT SCRAP, SPIDER SKATE über LILO GLITZER bis BUGATTI LA SEIFENKISTE wurden in einer kleinen Studio-Ausstellung (bis 7. Januar 2013) mit bunten Transparenten und Fotos kindgerecht präsentiert!

Vor der Übergabe der Preise an alle beteiligten Kinder stimmte der Duisburger Musiker Buddy Ollie ein neu komponiertes Seifenkistenlied zum Mitsingen an und ein Spaßvideo eines süddeutschen Seifenkistenrennens wurde gezeigt! Die Seifenkiste HOT SCRAP hat den 1. Preis gemacht- Begründung der Jury: Die Seifenkiste ist ein rassiger Renn-Flitzer mit perfekter Straßenlage. Die technischen Raffinessen, die ungewöhnlich recycelten Materialien und die modische Farbgebung haben den Ausschlag gegeben!

Ein Dank an alle Sponsoren*, die dazu beigetragen haben, dass die Kinderaugen der Preisträger leuchten konnten!

*Deutsche Oper am Rhein mit Konzertkarten, Duisburger Philharmoniker mit Karten für ein Erlebniskonzert, Familienkarten vom Zoo Duisburg, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und Niederrhein-Therme und Spiele der Firma Roskothen!

Kunsthandwerk und Weihnachtskrippen aus Peru
im Stadtmuseum

Im Rahmen der großen „Peru“- Sonderausstellung bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum ab sofort traditionelles Kunsthandwerk aus Peru zum Kauf an. Originalgetreu bemalte Reproduktionen alter Keramik aus Peru finden sich hier ebenso wie Inka-Schmuck und ein breites Sortiment an peruanischen Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen. Typisch für die ausdrucksvollen handbemalten Krippen ist die Darstellung heimischer Tiere wie Lama oder Alpaka, die Figuren sind häufig in traditioneller Kleidung wie Poncho und und Rock gekleidet.
Am kommenden Sonntag (2. 12.) um 14 Uhr führt die Ausstellungsmacherin Katrin Gräfingholt durch „Leben und Tod im alten Peru“. Sie hat mehr als 200 Keramiken, Textilien und kultische Objekte der alten Völker Südamerikas in drei Themenbereichen zusammengestellt. So ermöglicht die Ausstellung faszinierende Einblicke in Alltagswelt und Glaubensvorstellungen der südamerikanischen Völker über einen Zeitraum von 3000 Jahren bis hin zur Entdeckung Amerikas durch die Europäer.

Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €. Der Zugang zum Verkaufs-Shop ist frei!


Foto: Manfred Vollmer

„Vorwärts erinnern- 25 Jahre Arbeitskampf Rheinhausen“

Auftaktveranstaltung „Was uns bewegt …“ am So 25.11.2012, 15 Uhr
Mit einem Statement von Altoberbürgermeister Josef Krings, einer Szene aus der „Versunkenen Stadt“ und musikalischen Beiträgen startet das Kultur- und Stadthistorische Museum das Programm der Woche. Im Anschluss werden alte und junge Zeitzeugen im Mercatorcafé miteinander ins Gespräch kommen.

In Kooperation mit dem KOM´MA Theater, dem Jungen Ensemble Ruhr / YURDUN SESI, der Lise-Meitner Gesamtschule, der GHS Alfred-Hitz und dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

>> Flyer
>> Gesamtprogramm
>> RP-online zum Thema

So 18.11. 2012, 15 Uhr

Erzählcafé, Niederrheinkrimi „Der Säbel des Franzosen“

Im nächsten Erzählcafé im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Sonntag, 18. November 2012 um 15 Uhr ist der Autor Franjo Terhart mit seinem neuen Niederrheinkrimi „Der Säbel des Franzosen“ zu Gast in der Mercatorwerkstatt. Er ist Kulturbeauftragter der Stadt Neukirchen-Vluyn, arbeitet im In- und Ausland und erhielt 1982 den Essener Kulturpreis für Lyrik. Er schrieb bereits mehr als 70 Romane, Sach- und Jugendbücher; viele seiner Werke wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und erhielten zahlreiche Preise.

Der im Mercatorverlag neu erschienene Krimi „Der Säbel des Franzosen“ wird an diesem Nachmittag vom Autor persönlich vorgestellt. Er ist der erste Teil einer Krimireihe rund um den Vluyner Detektiv Leo van den Boom.

Zum Inhalt des Krimis:
Ein brutaler Mord erschüttert das beschauliche Neukirchen-Vluyn – eine tote Frau liegt ausgerechnet im örtlichen Museum! Und Leo van den Boom, Heimatforscher, Antiquar, Gelegenheitsdetektiv und Freund der Museumsleiterin, ermittelt in diesem Mordfall rund um ein außergewöhnliches Tatwerkzeug – einen Säbel aus napoleonischer Zeit -, eine Freimaurerloge und einen mysteriösen Mörder.

Die Kooperationsveranstaltung mit dem Mercatorverlag


Sabine Bode
SO 11.11.12, 14-17 Uhr

DIE VERGESSENE GENERATION –
Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen

Lesung mit der Bestsellerautorin Sabine Bode, Bündnis Duisburg gegen Depression
in Kooperation mit dem Museum
>> Homepage Sabine Bode


WELTSPARTAG mit der SAMMLUNG KÖHLER-OSBAHR

30. Oktober 2012
Alte Taler schätzen lassen:
Münzenberatung in der Deutschen Bank Duisburg

Münzenberatung mit Ralf H. Althoff am Weltspartag, 09:00 – 17:00 Uhr,
in den Räumen der Deutschen Bank Duisburg, Königstraße 7 – 11

Am 30. Oktober 2012 laden die Sammlung Köhler-Osbahr im Kultur- und Stadthistorische Museum der Stadt Duisburg und die Deutsche Bank zur Münzberatung in die Geschäftsräume der Bank in der Königsstraße 7 – 11 ein. Von 09:00 bis 17:00 Uhr können interessierte Bürger dort alte Münzen, Medaillen, Orden und Abzeichen vom Experten bestimmen lassen. „Wir freuen uns sehr, dass Ralf H. Althoff auch in diesem Jahr die Münzberatung gestaltet. Aufgrund des großen Andrangs im letzten Jahr haben wir das Beratungsangebot um eine Stunde verlängert, “ erklärt Christian Focks, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Duisburg. Münzexperte Ralf H. Althoff ist stellvertretender Leiter des Kultur- und Stadthistorischen Museums und betreut die renommierte Sammlung Köhler-Osbahr mit ca. 70.000 Münzen und Zahlungsmitteln aus nahezu allen Zeiten, Kulturen und Ländern. „Hin und wieder kommen im Rahmen der Münzberatung bisher unerkannte Schätze zu Tage, im letzten Jahr habe ich sogar einen Taler aus dem 17. Jahrhundert gesichtet“, berichtet Ralf H. Althoff von vergangenen Münzberatungen.
Die unverbindliche Münzenberatung ist für alle Interessierten
zugänglich und kostenfrei.

Hinweise für die Presse:
Es besteht die Möglichkeit zu einem Fototermin. Bei Interesse melden Sie sich
bitte bei Simone Weyers unter 0203-9922-215.

Mercator-Matinée am 28. Oktober:
„Je mehr ich gebe, je mehr hab‘ ich“

Lesung und Konzert im Stadtmuseum
Am Sonntag, den 28. Oktober um 11 Uhr laden Jörg Mascherrek und das Niehusmann-Gitarren-Duo ein zur nächsten Mercator-Matinée. Im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen werden Sonette von Michelangelo Buonarotti, Vittoria Colonna und William Shakespeare vorgetragen, dazu ertönt Musik der italienischen und englischen Renaissance von Francesco da Milano und John Dowland.
Den Universalkünstler Michelangelo Buonarotti (1475-1564) verband eine platonische Liebe zu der schönen und früh verwitweten Dichterin Vittoria Colonna, die den gebildeten Zeitgenossen als die Idealfigur der Frau galt. Beide schrieben sich zahlreiche Briefe in Sonettform, in denen sie Liebe, Leben und Kunst feierten. Dazu erklingt Musik von Francesco da Milano. William Shakespeare (1564-1616) hat die gleichen Themen in seinen Sonetten angesprochen, die in dieser Matinee von Musik des englischen Komponisten und Zeitgenossen John Dowland begleitet werden.

Die Künstler:
Judith Niehusmann, Volker Niehusmann, Jörg Mascherrek

Die monatlichen Mercator-Matinéen beleuchten unter verschiedenen Aspekten die Auswirkungen von Gerhard Mercator bis in unsere Gegenwart hinein. Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €; inklusive ein Glas Wein oder Saft und der Besuch der Ausstellung! Die Mitglieder der Mercator-Gesellschaft haben freien Eintritt. (Bitte Ausweis vorlegen)


Jasna Zajcek

Dirk Kurbjuweit

Dr. Gabriele von Arnim

Lesung und Gespräch „Soldatinnen“

mit der Reporterin Jasna Zajcek und dem Schriftsteller
und SPIEGEL-Korrespondenten Dirk Kurbjuweit
Moderation: Dr. Gabriele von Arnim

Die sicherlich sehr informative aber auch interessante Veranstaltung findet am Donnerstag, 25. Oktober 2012, 20 Uhr im Museum statt.

Zu Gast sein wird die Journalistin Jasna Zajcek. Sie hat ein Jahr lang Soldatinnen während ihrer Ausbildung und im Einsatz begleitet. Ihr Sachbuch „Unter Soldatinnen“. Ein Frontbericht“ beschreibt die weibliche Sicht auf das Soldatenleben, erzählt von der oft harten Realität der Einsätze und von den Gefühlen und Gedanken der Frauen, die gelobt haben, Deutschland treu zu dienen.

Dirk Kurbjuweits Roman „Kriegsbraut“ erzählt von Esther, die nach mehreren gescheiterten Beziehungen nach Orientierung sucht, sich freiwillig bei der Bundeswehr meldet und dann nach Afghanistan geschickt wird. Staub, betäubende Hitze und eine trügerische Langeweile, in der stets Anschläge drohen, bestimmen die Tage im Bundeswehrcamp. Als Esther die Chance bekommt, Patrouillenfahrten in die Berge zu machen, lernt sie ein wildes, schönes, aber unnahbares Land kennen – und trifft auf den rätselhaften Schulleiter Mehsud. Zögerlich verlieben die beiden sich und beginnen eine zarte, riskante Beziehung gegen alle Regeln, die militärischen wie die afghanischen.

Kooperationsveranstaltung des Literaturbüros Ruhr mit dem
Kultur- und Stadthistorischen Museum

Eintritt: 6/8 €

Erzählcafé- Lebendige Geschichte(n)

Trotz wunderbarem Altweibersommer-Wetter fanden 40 Besucherinnen und Besucher den Weg in die Mercatorwerkstatt zum ersten Erzählcafé des Herbst-Winterprogramms.

Elisabeth Nieskens beschrieb anschaulich den Duisburger Pilgerweg von der Salvatorkirche bis nach Kaiserswerth. Sie hatte Pilgerbier und Pilgerbrot (haltbaren Lebkuchen) im Gepäck und die BesucherInnen konnten dem ein oder anderen Gedicht lauschen oder dem Märchen vom Wanderer, der auszog sein Glück zu finden und aus lauter Eile auf dem Weg sein Glück verpasste und vom hungrigen Wolf gefressen wurde. Es war ein informativer, besinnlicher und fröhlicher Nachmittag im Museum! Zum Abschluss signierte Elisabeth Nieskens das „Kleine Buch vom Pilgern in Duisburg“.

Am 11. November bietet sie die nächste Pilgertour an
nieskens-elisabeth@t-online.de


Lamabesuch beim letzten Marinamarkt vor dem Museum

KSM Infos für Lehrer und LehrerinnenDie Lamadame Ophelia war mit ihrem einjährigen Sohn Rossini anlässlich der Sonderausstellung „Leben und Tod im alten Peru“ am Sonntag, 14. Oktober 2012 zu Besuch im Kultur- und Stadthistorischen Museum. Viele Besucher, alte und junge, Männer und Frauen wollten die Tiere streicheln und herumführen! Die wichtigste Frage war „Spucken die!?“ Elisabeth Nieskens erklärte, dass Lamas nur untereinander als Kampf- und Drohgebärde spucken bzw., wenn sie sich angegriffen fühlen! Die neugierigen und gut erzogenen Tiere trauten sich sogar zur Freude der Besucher in die Mercatorwerkstatt. Die Sonderausstellung „Leben und Tod im alten Peru“ und die Ausstellung zur Duisburger Stadtgeschichte waren sehr gut besucht!

3.6. bis 30.9.2012
SIAMESISCHE PORZELLANTOKEN –
VOM SPIELGELD ZUM KLEINGELD
Mit rund 3.300 Stücken enthält die Sammlung Köhler-Osbahr europaweit eine der größten Kollektionen von Porzellantoken aus dem alten Siam (Thailand). Diese geldähnlichen Marken dienten als Spielgeld in den chinesischen Spielhäusern, den so genannten „Hongs“, die ab dem 18. Jahrhundert in Südostasien aufkamen und sehr beliebt waren.Die ersten siamesischen Token entstanden um 1760 und bestanden aus Lack, später folgten Kaurischnecken-Imitationen aus Blei und andere Metalltoken, Token aus Glas und Token aus Ton. Erst ab 1821 setzten sich die typischen Porzellantoken durch, die aber im Gegensatz zu ihren Vorläufern aus anderen Materialien nun nicht mehr in Siam hergestellt, sondern aus China eingeführt wurden.

Experimentierwerkstatt „Sonne, Mond und Sterne“

Haus der kleinen Forscher“ am Sonntag, 9. September 2012
Bei wunderbarem Sommerwetter konnten die 40 Kinder neben dem Feuerwehrkrankenwagen FRIEDA draußen Platz nehmen und Experimente rund um die Fliegkraft kennen lernen. Mit roten Wangen und glänzenden Augen hörten sie den beiden Frauen von der Sternwarte Bochum bei ihren Weltraum-Geschichten zu und bestaunten nach dem Experimentieren am Satelliten-Smart die Umweltdaten am Monitor. Die Eltern konnten währenddessen im Mercatorcafé verweilen oder eine Ausstellung im Museum besuchen!

Sommer-Programm

11. Juli bis 9. September 2012:
Sommer(ferien)-programm für Kinder und Familien

Das Kultur- und Stadthistorische Museum hat ein abwechslungsreiches Sommer(ferien)-programm rund um den „500-Jahre-Jubilar“ Gerhard Mercator vom 11. Juli bis 9. September 2012 zusammengestellt.

Auf Spurensuche mit Gerhard Mercator höchstpersönlich (Frank Switala) im alten Duisburger Stadtkern, einer Experimentierwerkstatt rund um unser Sonnensystem mit dem Team der Sternwarte Bochum, Drucktechnik nach Vorlagen der Schiffs- und Fischmotive von der Weltkarte und den Weltmeeren Mercators (mit den Künstlern Rüdiger Eichholz, Frank Baschek und Martina Schröder) und einer Maler- und Schreibwerkstatt mit Olaf Fabian-Knöpges wird sicherlich für jedes Kind von 8 bis 12 Jahren etwas dabei sein!

Alte MÜNZEN und MEDAILLEN
Hausschätze unter der Lupe

Wir laden Sie zur 9. Münzenberatung ein
So, 02. September 2012, 11.00 bis 14.00 Uhr

Bereits in der 9. Auflage bietet der Kurator der Sammlung Köhler-Osbahr, Ralf H. Althoff, die sehr beliebte Münzenberatung an. Erfahren Sie mehr über Ihre „Golddukaten“, “ die Silbertaler“ oder über die Kleinmünzen aus Kupfer und Zink aus Omas „Schatzkästchen“. Gerne dürfen Sie auch Ihre alten Geldscheine mitbringen. Nutzen Sie dabei auch die Gelegenheit, sich die Münzen-, Antiken- und Schmuckausstellung sowie die Sonderausstellung „Siamesische Porzellantoken“ anzuschauen. Wegen des oft großen Andrangs erhalten Sie in Reihenfolge Ihres Eintritts an der Kasse eine Nummer, so daß Sie sich eventuelle Wartezeiten mit dem Besuch der Ausstellungen verkürzen können. Sollten Sie vorab Fragen haben, wenden Sie sich bitte unter der Tel.-Nr. 0203 283 2647 an den Kurator der Sammlung.

Die regulären Eintrittspreise verstehen sich inklusive Münzenberatung
und Ausstellungsbesuch.
Ralf H. Althoff


„Zeitreise in die Vergangenheit“ –
Aktionen des Kultur- und Stadthistorischen Museums

Mit dem Thema: „Keine Angst vor wilden Kräutern und Früchten“
lud das Museum am Sonntag, 12. August 2012 die BesucherInnen ein!

Bei strahlendem Sonnenschein kamen viele Menschen im Museum vorbei – angereist aus nah und fern mit Bus, Bahn, Auto, Fahrrad und Motorrad und genossen die Sonne im Mercatorcafé draußen unter den Sonnenschirmen.

Die „Kräuterkunde“ von Sabine Kemper und Elisabeth Nieskens fand regen Zuspruch. 20 Kilo Äpfel von Streuobstwiesen waren in 1 ½ Stunden bei tatkräftiger Mithilfe der BesucherInnen zu leckerem Apfelsaft in der mitgebrachten Apfelpresse der Familie Nieskens verarbeitet!

Viele waren zum ersten Mal in der „Duisburger Stadtgeschichte“ und wunderten sich wie schön und sehenswert die Ausstellung gestaltet ist! Durch den neuen Programmflyer über Veranstaltungen im Herbst/ Winter informiert, wollen sie wiederkommen!

Sommerprogramm im Stadtmuseum:
Schreibstube und Malerwerkstatt „alla Mercator“

Am Mittwoch, 15. August, von 15 bis 17 Uhr, ist „Mercators Malerwerkstatt“ für Kinder ab 8 Jahren geöffnet. Mit Olaf Fabian-Knöpges stellen die Teilnehmer des Workshops in Experimenten Farben aus Mineralien und Pflanzen her – und ganz nebenbei erfahren sie, wozu die Farben in alten Zeiten verwendet wurden.

Der Besuch der Workshops kostet pro Kind 2 Euro.
Eine Familienkarte kostet 9 Euro (5 Euro).

„Zeitreise in die Vergangenheit“ – Aktionen des Kultur- und
Stadthistorischen Museums zum MARINAMARKT

„Keine Angst vor wilden Früchten und Kräutern“
am Sonntag, 12. August 2012 von 12 bis 16 Uhr

Freuen Sie sich auf einen besonderen Kräuter- und Fruchttag im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Sonntag, 12. August 2012 von 12 bis 16 Uhr. Die Kräuterpädagogin Sabine Kemper stellt Wildkräuter vor, die in Verbindung mit Äpfeln zu leckeren Speisen und Getränken verarbeitet werden können. Die Kräuter können mit allen Sinnen erforscht werden: ansehen, anfassen, daran riechen und sie probieren, also mit allen Sinnen kennen lernen. Als Probierhäppchen gibt es Gärtner- Muffins und bei einem kleinen Gewinnspiel kann man Rezeptkarten mit Wildkräuter-Apfel-Rezepten „ergattern.“

Zusätzlich wird Elisabeth Nieskens in einer Apfelpresse aus Äpfeln von Streuobstwiesen frischen Apfelsaft pressen. Ein Genuss und Erlebnis nicht nur für Kinder! Bringen sie einen Apfel mit und sie werden staunen wie einfach daraus Saft wird und wie lecker er schmeckt. Eben frisch und handgemacht! Das Mercatorcafé ist geöffnet!

Marinamarkt im Juli und Druckwerkstatt
beim Sommerprogramm

Trotz Ferienbeginn und Regenwetter war das Mercatorcafé im Kultur- und Stadthistorischen Museum und der Workshop „Druck mit Schablonen nach Fisch- und Schiffsmotiven von der Weltkarte und den Weltmeeren Mercators“ von Jung und Alt gut besucht und die bunten „Kunstwerke“ mit den Seeungeheuern konnten stolz mit nach Hause genommen werden!

So, 1.7., 11 Uhr
Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit
Buchvorstellung
Rupert Seidl, Duisburg
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €
Ein Glas Wein / Saft sowie der Besuch der aktuellen Ausstellungen inklusive!
Kartenreservierungen unter
Tel. 0203 283 2640 oder ksm@stadt-duisburg.de

>> Foto-Impressionen
>> Video auf RP-Online

SEIDE, SAMT UND WELTVERMESSER

Programm zur ExtraSchicht rund um Gerhard Mercator
Am Samstag Abend (30.6.2012) war es so weit – von 18 bis 24 Uhr gab es ein abwechslungsreiches Programm im Museum am Innenhafen mit Führungen, Münzprägung, Theater und einer Modenschau der Renaissance!

Hauptmagnet waren die exklusiven Führungen mit Roland Wolf als Gerhard Mercator in die neue Mercator-Schatzkammer und die Modenschau der Renaissance zwischen 20.30 Uhr und 22.00 Uhr im Innenhof des Museums. TänzerInnen (Tanzschule Step by Step) in Kostümen aus Samt, Spitze und Seide wie zu Zeiten Gerhard Mercators hatten mit dem Choreografen Marc Oliver Höh (Kunstpause e.V.) und der Projektleiterin Kornelia Kerth-Jahn eine szenische Modenschau mit Nebel und Schwarzlicht inszeniert, die die Zuschauer begeisterte!

Aber auch der Münzpräger der Mercator-Sondermedaille, die Taschenlampenführung und das Theaterstück WELTVERMESSER hatten regen Zulauf! …und – die laue Sommernacht konnte an der Cocktailbar und draußen im Mercatorcafé genossen werden!

Sa. 16. und So. 17.06., Sa. 23. und So. 24.06. Jeweils von 13 bis 17 Uhr,
am Innenhafen, Garten der Erinnerung“ (Springwall)

WIR FAHREN AB MIT SEIFENKISTEN

Workshop für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren
Aus alten Kinderwagen, Rollern, Rädern, Brettern und Metall bauen wir gemeinsam neue Seifenkisten! Mit Hammer, Nägeln, Säge, Akkuschraubern erschaffen wir uns unsere eigenen, bewegli­chen Fahrzeuge – angestrichen erstrahlen sie in neuem Glanz! Im Laufe des Jahres werden die schönsten Seifenkisten ausgestellt und prämiert!
Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet den Workshop in Zusammenarbeit mit dem Künstler Rüdiger Eichholtz an. (Projektverantwortliche Kornelia Kerth-Jahn)

Anmeldung erforderlich: Festivalbüro | Clemens Richert Telefon: 0203 – 283 2019
E-Mail: clemens.richert@duisburg-marketing.de
www.kinderkulturfestival.de
Auf dem Festivalgelände kann man sich nur noch für die letzten freien Plätze anmelden.
>> Flyer

Sonntag, 10. Juni 2012 von 12 bis 16 Uhr

„Zeitreise in die Vergangenheit“

des Kultur- und Stadthistorisches Museums zum MARINAMARKT
Am Sonntag, 10. Juni 2012 von 12 bis 16 Uhr ist es wieder so weit: Beim Workshop „Bronze Gießen – Gleißend wie Gold“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum dürfen Jung und Alt aus Wachs oder Speckstein Modelle anfertigen, während die Bronze am offenen Holzkohlefeuer draußen erhitzt wird. Die flüssige Bronze wird anschließend in die Modelle gegossen- es entstehen phantasievolle Schmuckstücke, Medaillen etc…!

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei! Das Mercatorcafé ist von 12-16 Uhr geöffnet!

Kunsthandwerk und Weihnachtskrippen aus Peru
im Stadtmuseum

Im Rahmen der großen „Peru“- Sonderausstellung bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum ab sofort traditionelles Kunsthandwerk aus Peru zum Kauf an. Originalgetreu bemalte Reproduktionen alter Keramik aus Peru finden sich hier ebenso wie Inka-Schmuck und ein breites Sortiment an peruanischen Weihnachtskrippen in unterschiedlichen Größen. Typisch für die ausdrucksvollen handbemalten Krippen ist die Darstellung heimischer Tiere wie Lama oder Alpaka, die Figuren sind häufig in traditioneller Kleidung wie Poncho und und Rock gekleidet.
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €. Der Zugang zum Verkaufs-Shop ist frei!

Freitag, 1.6., 17 Uhr
57. NORDDEUTSCHES MÜNZSAMMLERTREFFEN

Eröffnung mit Festvortrag
Infos: R.Althoff@stadt-duisburg.de Samstag, 2.6., 9 bis 18 Uhr
NORDDEUTSCHES MÜNZSAMMLERTREFFEN

Öffentliche Tagung mit internationalen Gästen
Infos: R.Althoff@stadt-duisburg.de Sonntag, 3.6.
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
SIAMESISCHE PORZELLANTOKEN
Vom Spielgeld zum Kleingeld

MAI 2012


Emy Hildebrand

Samstag, 5.5., 11 bis 17 Uhr
IM RUHRGEBIET ZUHAUSE
Biografie-Schreibwerkstatt; Anmeldung erforderlich, Kostenbeitrag 18 €
Emy Hildebrand / Kornelia Kerth-Jahn

Sonntag, 6.5., 11 bis 14 Uhr
8. MÜNZENBERATUNG IN DER SAMMLUNG KÖHLER-OSBAHR
Erfahren Sie mehr über Ihre ‚alten Taler‘!
Ralf H. Althoff

Sonntag, 6.5., 15 Uhr
Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)
DIE ERSCHAFFUNG VON LINAS WELT

Silvia Kaffke berichtet von den Recherchen für ihre historischen Ruhrort-Krimis.

Samstag, 12.5., 8 Uhr
RUPELMONDE UND ST. NIKLAAS
Fahrt nach Ostflandern auf den Spuren Gerhard Mercators Eine Veranstaltung der Mercator-Gesellschaft Duisburg Infos unter www.mercator-gesellschaft.de

Sonntag, 13.5., 11 Uhr
Mercator-Matinee zum Muttertag:
INTRADEN AUS DEM LUSTGARTEN

Musikalische Reise durch das Europa der Renaissance
Kammermusik-Ensemble der Duisburger Philharmoniker

Sonntag, 13.5., 12 bis 16 Uhr
Zum MARINA-MARKT: Zeitreise in die Vergangenheit
POSAUNENKLÄNGE

… der Duisburger Philharmoniker ab 13 Uhr vor dem Museum

Donnerstag, 17.5., 10 Uhr
Christi Himmelfahrt
GERHARD MERCATOR UND DER BLAUE PLANET

Rundgang mit Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer

Sonntag, 20.5., 15 Uhr
Internationaler Museumstag
MERCATOR IN DUISBURG

Gerhard Mercator gespielt von Frank Switala


Sonntag, 27.5., 15 Uhr
Pfingsten
GERHARD MERCATOR UND DER BLAUE PLANET

Ausstellungsrundgang mit Werner Pöhling