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Geschichte des Museums

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Foto aus dem 1902 eröffneten Städtischen Museum im Rathaus. Im Vordergrund die „Stehende weibliche Figur“, auch Duisburgerin genannt, von Wilhelm Lehmbruck. Sie wurde 1912 vom Duisburger Museumsverein erworben.

Seit 1902 besteht das Duisburger Stadtmuseum, das aus der Sammlung des „Duisburger Altertumsvereins“ hervorging. Nach dem 2. Weltkrieg etablierte sich das „Niederrheinische Museum“ im Kantpark (1969-1990) und baute hier seinen archäologischen Schwerpunkt aus, 1991 schließlich zog das Institut als „Kultur- und Stadthistorisches Museum“ an den Duisburger Innenhafen.

Der neue Standort des Kultur- und Stadthistorischen Museums verbindet anschaulich die Vergangenheit mit der Gegenwart. Die archäologische Zone „Alter Markt“, die Stadtmauer, deren sichtbare Teile aus dem 13. und 14. Jahrhundert stammen, die spätgotische Salvatorkirche und das Dreigiebelhaus erinnern an das mittelalterliche Stadtleben, obwohl die Innenstadt im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde.
Der Innenhafen ist ein deutliches Beispiel für den heutigen Strukturwandel der Region.

Die alten denkmalgeschützten Speicher- und Mühlengebäude, ehemals „Brotkörbe des Ruhrgebiets“ genannt, erhalten als Bestandteile des multifunktionalen „Dienstleistungsparks Innenhafen“ anspruchsvolle Umnutzungen. Im Altbautrakt des Museums, dem Getreidesilo der Rosiny-Mühle von 1902, wird die Geschichte der Mühlenindustrie am Innenhafen in der neuen Stadtgeschichte-Ausstellung erläutert.

Im Jahr 2002 feierte das Museum sein 100-jähriges Bestehen. Seit 2007 zeigt eine umfassende, modern gestaltete Dauerausstellung die Geschichte Duisburgs von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Kulturgeschichtliche Highlights sind die Münz- und Antikensammlung Köhler-Osbahr sowie die europaweit berühmte Mercatorsammlung mit den Globen und Atlanten des berühmten Kartographen des 16. Jahrhunderts.

Die neue Mercator-Schatzkammer erstrahlt anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Gerhard Mercator“ seit März 2012 in einem neuen Licht!“